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KraussMaffei wird verkauft EU-Kommission erlaubt Übernahme durch Chinesen

„Keine Bedenken“: Das ist das Urteil der EU-Wettbewerbshüter zur geplanten Übernahme von KraussMaffei durch Chinas größten Chemiekonzern. Damit darf ChemChina sein Engagement in Europa weiter ausbauen.
17.03.2016 - 18:24 Uhr
Die Panzerschmiede KraussMaffei Wegmann hat zwar den gleichen Ursprung wie der Spezialmaschinenhersteller, operiert aber heute unabhängig. Quelle: dpa
Spezialmaschinen statt Panzer

Die Panzerschmiede KraussMaffei Wegmann hat zwar den gleichen Ursprung wie der Spezialmaschinenhersteller, operiert aber heute unabhängig.

(Foto: dpa)

Brüssel Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission haben die Übernahme des Spezialmaschinenbauers KraussMaffei durch einen chinesischen Konzern erlaubt. Sie habe keine Bedenken, dass das geplante Zusammengehen dem neuen Unternehmen eine zu große Marktmacht verleihen würde, teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit.

ChemChina kauft das Münchner Unternehmen vom kanadischen Konzern Onex für 925 Millionen Euro. KraussMaffei stellt Anlagen zur Produktion und Verarbeitung von Gummi und Kunststoffen her. Das Unternehmen beschäftigte zuletzt 4500 Mitarbeiter – davon 2800 in Deutschland. Der Umsatz hatte 2014 etwa 1,1 Milliarden Euro betragen und dürfte im vergangenen Jahr um rund 10 Prozent gestiegen sein.

Die Firma hat die gleichen Wurzeln wie die Panzerschmiede KraussMaffei Wegmann, beide arbeiten aber unabhängig voneinander. ChemChina ist Chinas größter Chemiekonzern mit rund 140.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 37 Milliarden Euro. Zuletzt war das Unternehmen beim italienischen Reifenhersteller Pirelli eingestiegen.

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