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Krebs-Immuntherapie Merck bricht weitere Studie mit Hoffnungsträger Bavencio ab

Die Krebs-Immuntherapie hat während der Studie nicht den gewünschten Nutzen erbracht. Das Mittel wurde für den Einsatz bei Eierstockkrebs getestet.
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Merck bricht weitere Studie mit Hoffnungsträger Bavencio ab Quelle: Reuters
Merck-Zentrale in Darmstadt

Die Studie mit der Immuntherapie Bavencio wurde zusammen mit dem US-Pharmahersteller Pfizer durchgeführt.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Erneuter Rückschlag für Merck mit einem wichtigen Hoffnungsträger: Das Darmstädter Unternehmen und sein Partner Pfizer gaben am Dienstagabend den Abbruch einer weiteren Phase-III-Studie mit der Krebs-Immuntherapie Avelumab zum Einsatz bei Eierstockkrebs bekannt. Das Ausmaß des in dieser Studie beobachteten Nutzens rechtfertige nicht eine Weiterführung in einer nicht selektierten Patientengruppe, hieß es.

Merck und Pfizer hätten Gesundheitsbehörden und die Prüfärzte über die Entscheidung zum Studienabbruch informiert. Diese sei nicht aus Sicherheitsgründen getroffen worden, betonte Merck. Bereits im Dezember war eine andere Phase-III-Studie zum Einsatz bei Eierstockkrebs beendet worden.

Mit Avelumab, das unter dem Namen Bavencio vermarktet wird, wurde nach Angaben des Unternehmens erstmals eine Immuntherapie zur Behandlung von Eierstockkrebs getestet. Die Rolle der Immuntherapie in diesem Bereich müsse weiter erforscht werden, erklärte Merck. Bavencio ist bereits zur Behandlung einer seltenen und aggressiven Form von Hautkrebs und für Blasenkrebs zugelassen.

Rückschläge musste Merck dagegen auch beim Einsatz bei vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs sowie bei Patienten mit inoperablem, rezidivierendem oder metastasiertem Magenkrebs verkraften.

  • rtr
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