Krebsmedikament Stivarga Bayer erhält weitere Zulassung in Japan

Das Bayer-Medikamt Stivarga hat eine weitere Zulassung in Japan erhalten. Nun ist auch der Verkauf zur Behandlung von Magen-Darm-Tumoren erlaubt. Der Konzern rechnet mit einem Umsatz von bis zu 500 Millionen Euro.
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Sollten Zulassungen für andere Behandlungsfelder hinzukommen, erhöhen sich die weltweiten Umsatzchancen für das Präparat auf rund eine Milliarde Euro. Quelle: dpa

Sollten Zulassungen für andere Behandlungsfelder hinzukommen, erhöhen sich die weltweiten Umsatzchancen für das Präparat auf rund eine Milliarde Euro.

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FrankfurtBayer punktet mit seinem Krebsmedikament Stivarga: Das japanische Gesundheitsministerium habe dem Leverkusener Konzern eine Zulassung für den Verkauf der Arznei zur Behandlung von Patienten mit Magen-Darm-Tumoren (Gist) erteilt, teilte Bayer am Dienstag mit. Im März hatten die Japaner das Mittel bereits für die Bekämpfung von fortgeschrittenem Darmkrebs erlaubt.

Bayer traut Stivarga in der Behandlung von Darmkrebs und gastrointestinalen Stromatumoren (Gist) einen jährlichen weltweiten Spitzenumsatz von bis zu 500 Millionen Euro zu. Kommen noch andere Behandlungsfelder hinzu, erhöhen sich die weltweiten Umsatzchancen für das Präparat mit dem Wirkstoff Regorafenib auf rund eine Milliarde Euro.

Bayer arbeitet bei dem Medikament mit der US-Pharmafirma Onyx zusammen. Darmkrebs ist in Japan weit verbreitet. Dort ist die Krankheit die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache. Pro Jahr werden rund 100.000 neue Fälle diagnostiziert. Rund 40.000 Menschen sterben jedes Jahr daran.

  • rtr
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