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Kreuzfahrtschiff Motorenhersteller MAN schickt Ingenieure zur „Viking Sky“

MAN hat Spezialisten zu dem Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ entsandt. Sie sollen herausfinden, warum drei der vier Motoren an Bord versagt haben.
Update: 25.03.2019 - 17:06 Uhr Kommentieren
Nach den bislang vorliegenden Informationen ist es der Mannschaft mit Bordmitteln gelungen, drei Maschinen wieder zum Laufen zu bringen. Quelle: AP
„Viking Sky“ im Hafen von Molde

Nach den bislang vorliegenden Informationen ist es der Mannschaft mit Bordmitteln gelungen, drei Maschinen wieder zum Laufen zu bringen.

(Foto: AP)

Augsburg, OsloNach dem Drama um das Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ hat der Motorenhersteller MAN vier spezialisierte Ingenieure nach Norwegen entsandt. Sie sollen bei der Aufklärung des Unglücks mitwirken. Bislang wisse MAN nicht, warum mindestens drei der vier Motoren ausgefallen seien, sagte ein Sprecher in Augsburg.

Nach den bislang vorliegenden Informationen ist es der Mannschaft mit Bordmitteln gelungen, drei Maschinen wieder zum Laufen zu bringen. MAN ist der führende Hersteller von großen Diesel-Schiffsmotoren und hat die Maschinen auf der „Viking Sky“ gebaut. Zuständig für die Information der Öffentlichkeit seien jedoch die US-amerikanische Reederei Viking Cruises und die norwegischen Behörden.

Die Reederei hat sich derweil bei den Passagieren für die spektakuläre Havarie entschuldigt. „Die vergangenen Tage sind sowohl dramatisch als auch hektisch für die Gäste und die Mannschaft an Bord der ‚Viking Sky‘ gewesen“, erklärte der Vorsitzende von Viking Cruises, Torstein Hagen, am Montag.

„Ich möchte um Entschuldigung für alles bitten, was unsere Gäste durchleben mussten.“ Er danke den Rettungskräften und auch den Menschen entlang der Küste, die die Passagiere mit offenen Armen und Fürsorge empfangen hätten. Auch der Crew an Bord gebühre für ihren enormen Einsatz ein Lob.

Gleichzeitig teilte das Unternehmen mit, eine interne Untersuchung aufgenommen zu haben. Ziel sei es, vollständig zu verstehen, was auf See passiert sei. Die Reederei werde die Polizei und die Havariekommission bei ihren Nachforschungen unterstützen. Bis diese Untersuchungen abgeschlossen seien, wolle Viking Ocean Cruises keine weiteren Kommentare abgeben.

Die „Viking Sky“ war am Samstagnachmittag wegen Antriebsproblemen in einem gefährlichen westnorwegischen Küstengebiet in Seenot geraten. An Bord befanden sich zu dem Zeitpunkt 1.373 Menschen. Das Drama ging am Ende glimpflich aus.

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  • dpa
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