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GE-Werk in Prag

Monteure prüfen eine Flugzeugturbine.

(Foto: Bloomberg)

Krise bei General Electric Was nun, Herr Flannery?

Fast ein halbes Jahr im Amt lässt GE-Chef John Flannery eine glaubwürdige Strategie vermissen, seine Idee einer Aufspaltung schafft wenig Wert. Analysten sehen den Vorstoß skeptisch, Investoren verlieren das Vertrauen.
17.01.2018 - 17:48 Uhr

New York Entschuldigungen sind schon fast zur Gewohnheit geworden, seit John Flannery den Chefposten bei General Electric übernommen hat. Dabei steht der Manager erst seit August 2017 an der Spitze des US-Mischkonzerns. „Unakzeptabel“ nannte er die Ergebnisse von GE. „Wir haben nicht gut für unsere Besitzer gearbeitet“, hieß es ein anderes Mal. Nun ist er „tief enttäuscht“ angesichts der neuesten Meldung über Milliardenbelastungen.

Am Anfang empfanden das die Investoren als offen und ehrlich, nun als endloses Lamentieren. Die Kritik wächst, was angesichts der Aktienentwicklung kein Wunder ist. Seit Flannerys Amtsantritt verlor GE gut 80 Milliarden Dollar an Börsenwert.

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