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Krise in der Ukraine HeidelbergCement stellt Betrieb in Ostukraine ein

Wegen der politischen Lage hat der Baustoffkonzern HeidelbergCement sein Zementwerk in der Nähe der ukrainischen Stadt Donezk stillgelegt. Man wolle nicht mit den Separatisten kooperieren, so ein Unternehmenssprecher.
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Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hatte bereits in der Vergangenheit über Absatzrückgänge in der Ukraine berichtet. Quelle: ap

Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hatte bereits in der Vergangenheit über Absatzrückgänge in der Ukraine berichtet.

(Foto: ap)

Stuttgart Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat wegen der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ostukraine sein Zementwerk in der Nähe von Donezk stillgelegt. „Im Einklang mit den EU-Sanktionen wollen wir nicht mit den Separatisten kooperieren und haben die Produktion deshalb eingestellt“, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Konzern seien zu vernachlässigen. Die drei Zementwerke in der Ukraine steuerten zusammen weniger als ein Prozent zum Konzernumsatz bei. Die beiden anderen Werke im Westen und der Mitte des Landes seien bisher nicht beeinträchtigt.

Zuletzt hatte der drittgrößte Baustoffproduzent nach Lafarge und Holcim bereits Absatzrückgänge in der Ukraine gemeldet. Dort haben die Rebellen die Gebiete um Donezk und Luhansk im Osten des Landes nach international nicht anerkannten Wahlen Anfang November zu unabhängigen Volksrepubliken erklärt.

Ob die Produktion in der Ostukraine überhaupt wieder aufgenommen wird, ist dem Sprecher nicht absehbar. Derzeit seien die rund 500 Mitarbeiter noch mit Reinigungsarbeiten beschäftigt. "Wenn sich die Situation nicht klärt, sind die Jobs gefährdet", ergänzte der Sprecher.

  • rtr
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