K+S wehrt sich gegen Übernahme Potash bietet Deutschen angeblich Standortgarantie

Erneut hat K+S eine Offerte des Potash-Konzerns als zu niedrig abgelehnt. Laut einem Medienbericht hat der kanadische Konzern außerdem eine Standort-Garantie angeboten – die geht K+S aber offenbar nicht weit genug.
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K+S hat erneut eine Offerte des kanadischen Konzerns Potash abgelehnt. Laut einem Medienbericht geht eine Standortgarantieüber fünf Jahre den Kasselern nicht weit genug. Quelle: dpa
Potash will K+S, K+S will nicht

K+S hat erneut eine Offerte des kanadischen Konzerns Potash abgelehnt. Laut einem Medienbericht geht eine Standortgarantieüber fünf Jahre den Kasselern nicht weit genug.

(Foto: dpa)

KasselDer kanadische Potash-Konzern hat bei der angestrebten Übernahme des Kali-Produzenten K+S einem Medienbericht zufolge eine Fünfjahres-Garantie für Standorte und Beschäftigte angeboten. Allerdings seien die Zusagen „nach Angaben von Eingeweihten mit erheblichen Einschränkungen verbunden“, berichtete am Mittwoch die „Wirtschaftswoche“. Zudem seien die Zusagen nicht einklagbar, da eine Regelung für Streitfälle und Angaben über die Gerichtsbarkeit fehlten. K+S wollte den Bericht nicht kommentieren.

Potash will den Dax-Konzern kaufen und hatte vor wenigen Tagen seinen Vorschlag für Übernahmegespräche erneuert. Potash bietet unverändert 41 Euro je K+S-Aktie. Die Kasseler, die am (morgigen) Donnerstag ihre Halbjahresbilanz vorstellen, lehnten die Offerte erneut ab, weil 41 Euro pro Aktie als zu niedrig erachtet wurden.

Zudem fehlen den Kasselern verbindliche Zusagen zum Erhalt von Standorten und Arbeitsplätzen. Potash gehe zwar auf die Interessen von Arbeitnehmern und Standorten ein, biete ihnen aber keine Verlässlichkeit, hieß es. K+S hat mehr als 14.000 Mitarbeiter und ist der größte Arbeitgeber im Grenzgebiet von Hessen, Thüringen und Niedersachsen.

  • dpa
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1 Kommentar zu "K+S wehrt sich gegen Übernahme: Potash bietet Deutschen angeblich Standortgarantie"

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  • Es kann gut sein, dass K+S mehr als 41 Euro je Aktie wert ist. Dann sollten sie das bitte auch in Gesprächen mit Potash durch Zahlen untermauern. Dazu braucht man nicht über die Presse zu kommunizieren. Das ist Kinderkram.

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