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Kult-Motorradbauer Engpässe lassen Gewinn bei Harley Davidson einbrechen

Die „Fat Boy“ ist eines der bekanntesten Modelle von Harley Davidson. Ausgerechnet die Produktion dieser Kult-Motorräder hat sich zuletzt verzögert. Das beschert Harley Davidson ein schlechtes Quartal.
23.10.2012 - 14:54 Uhr Kommentieren
Fat Boy Special: Im dritten Quartal gab es Lieferengpässe bei Harley Davidson. Quelle: PR

Fat Boy Special: Im dritten Quartal gab es Lieferengpässe bei Harley Davidson.

(Foto: PR)

Milwaukee So mancher Harley-Davidson-Kunde schaute zuletzt in die Röhre: Die Umstellung der Produktion im größten Werk York im US-Bundesstaat Pennsylvania hat im dritten Quartal zu Engpässen bei den Händlern geführt. Das wiederum sorgte bei Harley-Davidson für einen Rückgang des Geschäfts. In der Fabrik werden unter anderem die „Touring“-Baureihe sowie die puristische „Fat Boy“ gefertigt.

Der Umsatz schmolz wegen der Engpässe im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 12 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar (845 Millionen Euro). Der Gewinn gab um 27 Prozent auf unterm Strich 134 Millionen Dollar nach. Konzernchef Keith Wandell zeigte sich am Dienstag dennoch zufrieden: Mit dem Start des neuen Produktionssystems „liegt ein bedeutendes Stück unserer Restrukturierung hinter uns“, sagte er am Firmensitz in Milwaukee.

Harley-Davidson hatte in der Wirtschaftskrise vor vier Jahren ums Überleben gekämpft, weil die Verkäufe der teuren Kult-Motorräder eingebrochen waren. Wandell gab in der Not die Marken MV Agusta und Buell auf, strich tausende Jobs und stellte die Produktion um. Heute profitiert der Hersteller von seiner Neuaufstellung; er schreibt seit einiger Zeit solide Gewinne.

Im Gesamtjahr will Harley-Davidson weiterhin 245.000 bis 250.000 Maschinen ausliefern, ein Zuwachs von fünf bis sieben Prozent zum Vorjahr. Zwar hatten sich zwischenzeitlich die Europäer mit Käufen zurückgehalten, doch die Lage entspannte sich. Im dritten Quartal konnte Harley hier sogar mehr Maschinen verkaufen als im Vorjahreszeitraum. Die Lieferengpässe drückten vor allem die Verkäufe auf dem wichtigsten Markt USA.

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    Harley setzt zwei von drei Maschinen in der Heimat ab. Der Anteil der internationalen Kunden wächst aber. So begeistern sich zunehmend Asiaten für die chromglänzenden Motorräder. Zu den Konkurrenten der US-Kultmarke zählen neben den starken japanischen Herstellern auch BMW sowie der italienische Hersteller Ducati, der seit wenigen Monaten zu Audi gehört.

    Schwalbe, Horex und Lambretta sind wieder da
    mid Köln - Auf der Intermot 2012 (3. bis 7. Oktober) zeigen rund 1 000 Aussteller aus 37 Ländern etwa 1 400 Marken.
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    Auf der Intermot 2012 (3. bis 7. Oktober) zeigen rund 1.000 Aussteller aus 37 Ländern etwa 1.400 Marken. Große Reiseenduros und hochpreisige Straßenmotorräder mit jeder Menge Technik dominieren die Neuvorstellungen der Hersteller auf der in zweijährigem Turnus stattfindende Messe in Köln. Neben zahlreichen technischen Innovationen in Sachen Sicherheit, elektronisch abrufbare Fahr-Modi, und Elektro-Zweirad sind auch zahlreiche Neuheiten im Segment der Roller zu sehen ...

    (Foto: Pressefoto)
    Mekka für Biker: Mehr als 200 000 Besucher tummelten sich 2010 auf der Intermot, die nur alle zwei Jahre stattfindet. Foto: Koelnmesse
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    Mekka für Biker: Mehr als 200.000 Besucher tummelten sich 2010 auf der Intermot, die nur alle zwei Jahre stattfindet. Unübersehbar in diesem Jahr: Der Retro-Trend beschleunigt weiter. Kawasaki hat es mit der W 650 und der Nachfolgerin W 800 bereits erfolgreich vorgemacht, und auch Triumph zitiert gerne erfolgreich die Vergangenheit.

    Retro ist chic. Honda schlägt mit der CB 1100 eine Brücke zurück in die Vergangenheit und erinnert stilistisch an die legendäre CB 750, und selbst Horex zeigt, dass man sich in der Augsburger Manufaktur durchaus eine VR6 „Classic“ vorstellen kann.

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    mid Köln - Die abschaltbare Traktionskontrolle der KTM 1 190 Adventure kann der Fahrer in vier Modi justieren. Das Fahrwerk lässt sich voll einstellen
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    Die abschaltbare Traktionskontrolle der KTM 1 190 Adventure kann der Fahrer in vier Modi justieren. Das Fahrwerk lässt sich voll einstellen, optional sogar elektronisch.

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    Auf der Messe mag das funktionieren mit dem Rock, auf der Straße sieht das schon anders aus. Aber immerhin: Auf der Intermot präsentieren sich die Hersteller deutlich zurückhaltender in Sachen Messegirls als dies auf den Automessen der Fall ist-

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    mid Köln - Bei der Triumph Street Triple sowie deren "R"-Version blieb außer dem Antrieb kaum etwas beim Alten. Neue Fahrwerkselemente sollen zum verb
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    Bei der Triumph Street Triple sowie deren "R"-Version blieb außer dem Antrieb kaum etwas beim Alten. Neue Fahrwerkselemente sollen zum verbesserten Handling beitragen. Die 1.000 Euro teurere Street Triple R ist am roten Heckrahmen und weiteren roten Akzenten zu erkennen. Sie hat komplett in Vorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbare Federelemente und erlaubt so ein persönliches Fahrwerks-Setup. 

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    Triumph hat die Street Triple geschärft und zeigt den überarbeiteten Streetfighter, der bereits im November in den Handel kommt. Zur Steigerung des Fahrerlebnisses wurde vor allem Hand ans Fahrwerk gelegt. Die optimierte Massenzentralisierung, das deutlich um sechs Kilogramm reduzierte Gewicht und die leicht veränderte Fahrwerksgeometrie sollen die Street Triple im Handling noch agiler und präziser machen. Erstmals bietet Triumph für 400 Euro auf Wunsch ein abschaltbares ABS an.

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    Zur Anpassung an die ab 19. Januar 2013 geltende neue Führerscheinregelung wird es die neue Street Triple in einer zusätzlichen Leistungsvariante mit 69 kW / 95 PS geben. Diese lässt sich für Führerscheinklasse-A2-Inhaber einfach und kostengünstig auf 35 kW / 48 PS drosseln. Die neue Street Triple 2013 steht in den drei Metallic-Farboptionen Phantom Black, Crystal White und Caribbean Blue zur Verfügung. Sie kostet ab 8.090 Euro (Österreich: 9.280 Euro).

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    • dpa
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