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Kundenbeschwerde GM wusste seit 1997 von defekten Zündschlössern

In der GM-Pannenserie kommt es immer dicker. Der US-Autobauer wurde bereits 1997 auf defekte Zündschlösser hingewiesen. Doch die Opel-Mutter blieb untätig – ebenso nach einer Mitarbeiter-Mail aus dem Jahr 2005.
04.07.2014 Update: 04.07.2014 - 13:32 Uhr Kommentieren
GM in Detroit: Zündschloss-Probleme schon viel länger bekannt Quelle: dpa

GM in Detroit: Zündschloss-Probleme schon viel länger bekannt

(Foto: dpa)

Detroit Die Opel-Mutter GM hat offenbar schon Jahre früher als bislang angenommen von defekten Zündschlössern in ihren Autos gewusst. Wie aus Kundenbeschwerden hervorgeht, die Reuters einsehen konnte, haben Fahrer bereits 1997 auf das Problem hingewiesen. Bislang hatte es so ausgesehen, dass das Problem bei General Motors seit 2002 bekannt war. Der Konzern hatte dennoch erst Anfang 2014 Millionen Fahrzeuge wegen defekter Zündschlösser zurückgerufen, die mit vielen Unfällen und mindestens 13 Todesfällen in Verbindung gebracht werden.

Insgesamt hat GM in diesem Jahr 29 Millionen Autos wegen diverser Probleme zurückbeordert. Bei vielen bestand die Gefahr, dass der Zündschlüssel unbeabsichtigt in die Aus-Position springt. Dadurch könnte während der Fahrt der Motor ausgehen und die Stromversorgung für Lenkvorrichtung, Bremsen sowie Airbags unterbrochen werden.

In der Datenbank der US-Behörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit ist unter anderem eine Beschwerde vom April 1997 verzeichnet. Eine Frau aus dem Bundesstaat New Jersey gab an, mit ihrem neuen Chevrolet Malibu „sieben Mal festgesessen zu haben“, weil sich das Auto nicht starten ließ. Der Schlüssel habe im Zündschloss festgesteckt und nicht umgedreht werden können.

Auch nachdem ein Händler das Schloss zweimal ausgewechselt habe, sei das Problem nicht behoben worden. „Ich kann nicht verstehen, wie drei verschiedene Zündzylinder defekt sein können“, schrieb die Frau. In weiteren frühen Beschwerden hieß es, der Schlüssel konnte während der Fahrt abgezogen werden. In manchen Fällen wurde der Motor auch abgewürgt oder konnte gar nicht erst gestartet werden.

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    Ein GM-Sprecher sagte zu den jüngsten Berichten, er könne nicht sagen, was vor fast zwei Jahrzehnten über das Modell Impala bekannt gewesen sei. GM hatte seinen Händlern im Jahr 2001 Merkblätter zu Behebung von Zündungsstörungen beim Impala und beim Malibu zugestellt.

    Neun Jahre alte E-Mail führte zum Rückruf
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