Kunststoff-Sparte BASF arbeitet mit der Konkurrenz zusammen

Der Chemieriese BASF kommt bei der Ausgliederung seines schwankungsanfälligen Geschäfts mit Styrolkunststoffen voran.
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BASF will mit Ineos zusammenarbeiten. Quelle: dpa

BASF will mit Ineos zusammenarbeiten.

(Foto: dpa)

MünchenDas Unternehmen habe einen Vertrag zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmen mit dem britischen Konkurrenten Ineos in dem Bereich unterzeichnet, gaben beide Konzerne bekannt. Die Unternehmen hatten bereits im November eine entsprechende Absichtserklärung abgegeben.

BASF und Ineos warten jedoch noch auf grünes Licht aus Brüssel - eine Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter wird noch in der laufenden Woche erwartet. Das Joint Venture mit dem Namen "Styrolution" soll auf einen Jahresumsatz von über fünf Milliarden Euro kommen, seinen Sitz in Frankfurt haben und beiden Unternehmen zur Hälfte gehören.

BASF und Ineos wollen ihre Geschäfte mit Styrol-Monomeren, Polystyrol, ABS, SBC und weiteren styrol-basierten Copolymeren in das Projekt einbringen. Aus diesen Stoffen werden etwa Lebensmittelverpackungen, Küchengeräte, Staubsauger, Handygehäuse und Gartengeräte hergestellt. BASF wird nach Abschluss der Transaktion eine Ausgleichszahlung erhalten. Zu der Höhe der Zahlung wollte sich ein BASF-Sprecher nicht äußern.

  • rtr
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