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Kursschwankungen ThyssenKrupp bekräftigt Quartalsprognose

Die Auswirkungen von Euro- und Schuldenkrise zwingen ThyssenKrupp zu Quartalsprognosen. Aber selbst die sollen nicht mehr stimmen. Heute hat der Stahlriese die Gerüchte um eine drohende Gewinnreduzierung dementiert.
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ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger bei einer Pressekonferenz in Essen. Quelle: dpa

ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger bei einer Pressekonferenz in Essen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der im vergangenen Jahr tief in die Verlustzone geratene Stahlkonzern ThyssenKrupp hat Marktgerüchte dementiert, wonach der Vorstand seine Prognose für das erste Quartal des Bilanzjahres senken wird. Ein Sprecher bekräftigte den im Dezember von Konzernchef Heinrich Hiesinger veröffentlichten Ausblick für den Zeitraum Oktober bis Dezember. Zuvor hatten Spekulationen über eine Gewinnreduzierung die Aktien auf Talfahrt geschickt: Die Papiere verloren um bis zu fünf Prozent auf 19,29 Euro und führten damit die Verlierer-Liste im Dax an. „Es geistern vage Gerüchte durch den Markt, Details gibt es nicht“, sagte ein Händler.

Nach dem 43-prozentigen Kursminus in 2011 hatte ThyssenKrupp in den vergangenen Wochen zu einer Erholung angesetzt. Seit Jahresbeginn legten die Titel knapp 15 Prozent und damit doppelt so stark zu wie der Leitindex.

Hiesinger hatte im Dezember angekündigt, dass nach dem Milliardenverlust im Bilanzjahr 2010/11 die Geschäftslage schwierig bleibe. Wegen der unkalkulierbaren Auswirkungen der Euro- und Schuldenkrise hatte er keine Jahresprognose gewagt. Der Vorstand sehe sich außerstande, eine verlässliche Prognose abzugeben, die weiter als ein Quartal in die Zukunft reiche. Für das erste Quartal 2011/12 hatte er einen operativen Gewinn (Ebit) avisiert, der deutlich niedriger als im Vorjahr liegen werde. Damals hatte ThyssenKrupp ein Ebit von 258 Millionen Euro ausgewiesen.

  • rtr
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