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Laborausrüster Sartorius wächst beim Gewinn zweistellig

Mit Einwegprodukten für die Medikamentenherstellung hat der Laborausrüster Sartorius seinen Gewinn um fast 20 Prozent gesteigert. Auch für das neue Jahr zeigt sich der Vorstand optimistisch.
29.01.2013 - 12:29 Uhr Kommentieren
Sartorius Fermenter werden für die Zellkultur eingesetzt. Der Laborausrüster legt einen Gewinnsprung hin. Quelle: obs

Sartorius Fermenter werden für die Zellkultur eingesetzt. Der Laborausrüster legt einen Gewinnsprung hin.

(Foto: obs)

Frankfurt Der Laborausrüster Sartorius hat das vergangene Jahr dank einer kräftigen Nachfrage nach Einwegprodukten für die Medikamenten-Herstellung mit Bestmarken abgeschlossen. Da auch die Geschäfte mit Laborzubehör und -instrumenten rund liefen, steigerte das Göttinger Unternehmen sein operatives Jahresergebnis (bereinigtes Ebita) um 20,3 Prozent auf 135 Millionen Euro, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.

Das im TecDax gelistete Unternehmen setzte 845,7 Millionen Euro um - ein Plus von 15,4 Prozent. Mit seinen Zahlen übertraf Sartorius die zuletzt im Oktober angehobenen Geschäftsziele. Das sorgte für gute Stimmung an der Börse: Die seit Mitte Juni im Technologiewerteindex TecDax notierte Vorzugsaktie gewann 1,2 Prozent auf 73,93 Euro.

„2012 sind wir erneut zweistellig gewachsen, stärker als der Markt und auch etwas schneller als von uns selbst erwartet. Insbesondere in den USA haben wir Marktanteile hinzugewinnen können“, sagte Konzernchef Joachim Kreuzburg. Sartorius baute seine operative Rendite (bereinigte Ebita-Marge) auf 16 Prozent von 15,3 Prozent aus. Der Konzernüberschuss schnellte um 19,1 Prozent auf 62,9 Millionen Euro nach oben.

Auch für das neue Jahr zeigte sich der Vorstand zuversichtlich, auch wenn das Wachstum diesmal nicht ganz so stark ausfallen soll: Sartorius peilt für 2013 wechselkursbereinigt ein Umsatzplus sechs bis neun Prozent (2012: plus 11,7 Prozent) an und will seine operative Rendite auf etwa 16,5 Prozent verbessern.

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    Das 1870 gegründete Unternehmen profitiert zurzeit davon, dass viele Pharmakonzerne ihre Produktionskosten senken wollen und deshalb bei der Herstellung von Medikamenten verstärkt auf Einwegprodukte zurückgreifen. Dabei spielt es für Sartorius keine Rolle, ob es sich um forschende Pharmakonzerne oder Produzenten von Nachahmerpräparaten handelt. Für Sartorius ist vor allem das Volumen der produzierten Mittel entscheidend. Stärker konjunkturabhängig ist dagegen das Geschäft mit industrieller Wägetechnik.

    • rtr
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