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Laborausrüster Sartorius will für 750 Millionen Dollar in den USA zukaufen

Der Laborausrüster plant die Übernahme mehrerer Geschäftsteile des US-Konzerns Danaher. Es gibt für den Zukauf allerdings eine Bedingung.
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Sartorius will Geschäftsteile von US-Konzern Danaher zukaufen Quelle: Sartorius
Sartorius-Labor

In den ersten neun Monaten dieses Jahres erzielte das Unternehmen zweistellige Wachstumsraten bei Umsatz und Gewinn.

(Foto: Sartorius)

Frankfurt Der Laborausrüster Sartorius will sein Angebot durch die Übernahme von Geschäftsteilen der US-Firma Danaher ausbauen. Sartorius habe eine Vereinbarung über den Erwerb von Teilen des Life-Science-Portfolios für rund 750 Millionen Dollar in bar unterzeichnet, teilte der Konzern am Montag mit. „Das zur Übernahme stehende Portfolio passt strategisch hervorragend zu Sartorius“, erklärte Vorstandschef Joachim Kreuzburg.

Den Angaben zufolge erzielten die Geschäfte im vergangenen Jahr mit weltweit rund 300 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 140 Millionen Dollar bei prozentual zweistelligen operativen Gewinnmargen. Der Zukauf ist aber abhängig davon, ob Danaher seinerseits wie geplant das Biopharma-Geschäft von General Electric übernehmen kann. Der Abschluss der Transaktion ist für das erste Quartal 2020 geplant.

An der Börse konnte Sartorius mit seinen Plänen punkten: Die Papiere legten um mehr als vier Prozent auf rund 175 Euro zu und gehörten zu den größten Gewinnern im Nebenwertindex MDax. Der Deal sei zwar kein Schnäppchen, diese gebe es aber auch nicht in dieser Branche, urteilten die Analysten von der Berenberg Bank. Das Portfolio passe zu Sartorius und stehe im Einklang mit der Strategie, das Wachstum der Firma durch Zukäufe zu ergänzen.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres erzielte Sartorius zweistellige Wachstumsraten bei Umsatz und Gewinn. Der Umsatz kletterte um mehr als 17 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro, der operative Gewinn (Ebitda) legte um fast 23 Prozent auf gut 361 Millionen Euro zu.

Vorstandschef Kreuzburg zeigte sich für das Gesamtjahr etwas zuversichtlicher als bislang und geht davon aus, dass der Konzern 2019 das obere Ende seiner Umsatzprognose erreichen wird, die ein Wachstum von zehn bis 14 Prozent vorsieht. Die Umsatzrendite (Ebitda-Marge) dürfte weiterhin etwas über 27 Prozent steigen, nachdem sie nach neun Monaten bei 26,6 Prozent lag.

Mehr: Qiagen ist Deutschland größtes Biotech-Unternehmen. Verfehlte Prognosen und ein Vakuum an der Spitze nähren nun aber Übernahmespekulationen.

  • rtr
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