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Leo Apotheker Ex-SAP-Chef wechselt an die Spitze von Hewlett-Packard

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Der 57-Jährige Apotheker wuchs in Aachen und Antwerpen auf. Er studierte Internationale Beziehungen und Volkswirtschaftslehre an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Zunächst arbeitete er beim Zahlungsverkehrssystem Swift und der Unternehmensberatung McCormack & Dodge, ab 1988 und nach einer Unterbrechung wieder ab 1995 bei SAP. Er leitete den Vertrieb in Europa und war ab 2002 Mitglied im Vorstand. Nach dem Ausscheiden von Henning Kagermann Ende Mai 2009 führte Apotheker SAP alleine, allerdings nur bis Februar 2010.

Analysten bewerteten die Personalie überwiegend positiv. Kaushik Roy, Analyst bei Wedbush Securities, sagte: „Es ist gut, dass sie jemand von außen genommen haben, er wird einen frischen Blick in das Unternehmen bringen. Außerdem hat er SAP aufgebaut, ein Unternehmen, das sehr auf Forschung und Entwicklung ausgerichtet ist.“ HP fehle es an Innovation, Apotheker könne hier den notwendigen Wandel herbeiführen. „Das sollte der HP-Aktie gut tun“, sagte Roy.

Brian Marshall von Gleacher & Co. glaubt, dass mit Apotheker die zuletzt eher “dysfunktionale” Mangagementebene wieder an Professionalität gewinnen könne. Jetzt gehe es darum, den Softwarebereich zu stärken. „Nur drei Prozent der Erträge stammen aus dem Sektor Software.

Wenn sie aber mit IBM oder Oracle mithalten wollen, dann müssen sie hier mehr tun“, sagte Marshall. Kim Caughey Forrest, Analyst bei Fort Pitt Capital, ist dagegen eher skeptisch. „HP ist eine komplett andere Firma als SAP – das ist meine größte Sorge“. Und weiter über Apotheker: „Kennt er sich bei Hardware überhaupt aus? Das ist doch die Frage.“

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1 Kommentar zu "Leo Apotheker: Ex-SAP-Chef wechselt an die Spitze von Hewlett-Packard"

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  • Konsequent irgendwie! Apotheker hat schon bei SAP bewiesen wie wenig er von ingenieuren hält da ist es nur Konsequent zu einem Konzern zu Wechseln der selbst nie wirklich innovativ tätig war. Mal abgesehen davon wird er auch seine Abneigung gegen Kunden jeglicher Art ausleben können. bis er Weg ist hält sich die Kundenbasis noch, was danach kommt kann ihm ja egal sein!

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