Leuchtmittel-Hersteller Osram sieht Umsatzziel in Gefahr

Herkömmliche Glühbirnen werden weit weniger nachgefragt. Das hat der Leuchtmittel-Hersteller Osram nun am eigenen Leib erfahren müssen. Trotz eines Überschusses geriet das Umsatzziel im ersten Quartal in Gefahr.
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Osram-Glühbirnen: Der Rückgang im Glühbirnengeschäft macht Osram zu schaffen. Quelle: dpa

Osram-Glühbirnen: Der Rückgang im Glühbirnengeschäft macht Osram zu schaffen.

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MünchenDer rasant schrumpfende Markt für herkömmliche Glühlampen macht dem Leuchtmittel-Hersteller Osram zu schaffen. „Angesichts des Rückgangs im traditionellen Geschäft der Allgemeinbeleuchtung ist unser Umsatzziel herausfordernder geworden“, bekräftigte Vorstandschef Wolfgang Dehen am Mittwoch. „Hinsichtlich des Ergebnisziels sind wir sehr zuversichtlich.“ Der Konzern strebe im Gesamtjahr unverändert ein Umsatzplus von drei Prozent und eine bereinigte operative Marge (Ebita) von mehr als acht Prozent an.

Im zweiten Quartal schnitt der Lampen- und LED-Spezialist in etwa so ab wie Analysten erwartet hatten. Der Umsatz schrumpfte um drei Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Euro. Die bereinigte operative Marge stieg auf 9,1 Prozent. Unter dem Strich stand nach einem Quartalsverlust vor Jahresfrist nun ein Überschuss von 69 Millionen Euro.

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