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Lichtkonzern AMS kommt mit Übernahmeangebot für Osram nur langsam voran

Drei Tage vor Fristende fehlen AMS fehlen noch zu viele Osram-Anteile. Ob die Übernahme des Lichtkonzerns gelingt, hängt weiterhin von Hedgefonds ab.
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Bis Donnerstag muss AMS 55 Prozent erreichen, sonst wäre auch ihre zweite Übernahmeofferte für Osram gescheitert. Quelle: Reuters
Osram

Bis Donnerstag muss AMS 55 Prozent erreichen, sonst wäre auch ihre zweite Übernahmeofferte für Osram gescheitert.

(Foto: Reuters)

München Der österreichische Sensor-Spezialist AMS kommt mit seinem Übernahmeangebot für Osram weiterhin nur schleppend voran. Bis zum Montagabend – drei Tage vor Ablauf der Übernahmefrist – haben acht Prozent der Osram-Aktionäre ihre Papiere angedient, wie AMS am Dienstag mitteilte.

Einschließlich der knapp 20 Prozent, die die Österreicher selbst am Markt gekauft haben, kommen sie nun auf 28,85 Prozent. Bis Donnerstag (24 Uhr) muss AMS 55 Prozent erreichen, sonst wäre auch ihre zweite Übernahmeofferte für Osram gescheitert.

Schlüssel zum Erfolg sind Hedgefonds und Arbitragehändler, die sich im Übernahmepoker Finanzkreisen zufolge mittlerweile knapp die Hälfte der Osram-Anteile gesichert haben. Sie pokern um mehr Geld - wenn nicht sofort, dann später, wenn AMS seine Anteile in einem zweiten Schritt auf mindestens 75 Prozent aufstocken will.

Um sie zur Annahme des Angebots zu bewegen, ist AMS-Chef Alexander Everke in New York und London zu Gesprächen mit den Spekulanten unterwegs. Am Montag hatte sich auch Osram-Chef Olaf Berlien in die Gespräche eingeschaltet.

„Alexander Everke und ich arbeiten gemeinsam daran, dass das Angebot von AMS für den Zusammenschluss erfolgreich ist und die Hedgefonds ihre Aktien einreichen“, sagte er nach dem Treffen in New York.

Mehr: Der Lichtkonzern könnte zum Spielball von Hedgefonds werden. Der Sensorik-Konzern AMS rührt die Werbetrommel – das Angebot werde aber nicht erhöht.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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