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Lichtkonzern Osram findet Käufer für schwächelndes Geschäft mit Straßenlampen

Das Leuchtengeschäft des Lichtkonzerns geht an den Investor Stern Stewart. Er kennt das Unternehmen bereits gut.
Update: 25.06.2019 - 09:57 Uhr Kommentieren
Das Unternehmen hat sein Leuchtengeschäft veräußert. Quelle: dpa
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Das Unternehmen hat sein Leuchtengeschäft veräußert.

(Foto: dpa)

MünchenDer Lichtkonzern Osram hat einen Käufer für sein schwächelndes Leuchtengeschäft gefunden. Die 2018 ins Schaufenster gestellte Problemsparte Siteco geht an die Beteiligungsgesellschaft Stern Stewart Capital, wie Osram am Dienstag in München mitteilte.

Einen Kaufpreis für den Bereich, der den Angaben zufolge im vergangenen Geschäftsjahr mit rund 900 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 200 Millionen Euro erwirtschaftete, nannte das Unternehmen nicht. Bei den Anlegern kam die Nachricht gut an: Die Aktie des Lichtkonzerns notierte am Dienstagvormittag gut ein Prozent im Plus.

Stern Stewart kennt das Unternehmen gut: Die Berater hatte Osram bereits in den vergangenen zwei Jahren beim Umbau von Siteco beraten. „Durch die Trennung von Osram gewinnt Siteco an unternehmerischer Freiheit“, hieß es in der Mitteilung. Stern Stewart wolle das Unternehmen erhalten.

Der Konzern habe sich zusichern lassen, dass Stern Stewart Siteco finanziell ausreichend ausstatten und sich in den nächsten Jahren keine Dividenden auszahlen lassen werde, betonte Osram.

Das Geschäft mit der Beleuchtung für Bürogebäude, Fabriken und Straßen litt längere Zeit unter schwindenden Umsätzen, insbesondere in den USA. Zudem schrieb der Bereich über viele Jahre Verluste.

Als Konsequenz daraus hatte das Management einen Sparkurs inklusive Stellenabbau eingeläutet und den Verkauf des Leuchten-Servicegeschäfts in den USA beschlossen. Im vergangenen Jahr standen dann operativ schwarze Zahlen zu Buche.

Mehr: Lesen Sie hier, wie sich Osram von Leuchtmittel-Hersteller zum Hightech-Konzern entwickelt hat.

  • rtr
  • dpa
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