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Lieferverzug soll aufgeholt werden Bosch wehrt sich gegen Spekulationen über Kosten für Pumpen-Fehler

Der Automobilzulieferer Bosch hat Medienberichte über Kosten in dreistelliger Millionenhöhe durch die fehlerhaften Dieselpumpen nicht bestätigt.

HB STUTTART. Es sei noch zu früh zu spekulieren, welche Kosten für Bosch im Raum stünden, sagte ein Unternehmenssprecher. „Wir konzentrieren uns darauf, den Lieferverzug aufzuholen.“ Für Forderungen, die gerechtfertigt seien, werde Bosch jedoch geradestehen. Seit vergangenem Freitag produziert Bosch nach eigenen Angaben rund um die Uhr wieder fehlerfreie Dieselpumpen. Hauptbetroffene von dem Pumpen-Defekt waren die Autobauer Daimler-Chrysler und BMW. Bei DaimlerChrysler standen im Werk Sindelfingen auch am Faschings- Dienstag die Bänder still, 20 000 Mitarbeiter blieben zu Hause. An diesem Mittwoch werde die Produktion allerdings eingeschränkt wieder aufgenommen, sagte ein Sprecher. Auch im Bremer Werk gibt es in den nächsten Tage Produktionseinschränklungen. Im spanischen DaimlerChrysler-Werk für die Baureihe Vito/Viano werde weiterhin nicht gearbeitet. Bei BMW im Werk Dingolfing ruht bis zum Wochenende die Produktion. Beide Unternehmen betonte am Dienstag erneut, dass es für das Thema Schadenersatz noch zu früh sei.

Mehrere Zeitungen hatten in den vergangenen Tagen berichtet, durch die Probleme mit den fehlerhaften Dieselpumpen könnten Bosch Kosten in niedriger dreistelliger Millionenhöhe entstehen. Der Stuttgarter Autozulieferer habe dafür Rückstellungen gebildet. Weiter hatte es geheißen, für den Defekt an den Dieselpumpen sei ein Bauteil des US-Zulieferers Federal Mogul verantwortlich. Bosch-Chef Franz Fehrenbach hatte vergangene Woche bestätigt, dass die Probleme durch ein Bauteil eines Vorlieferanten entstanden seien, gleichzeitig aber betont, dass die Verantwortung gegenüber den Kunden bei Bosch liege.

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