Linde und Praxair Fusionsverhandlungen werden noch Monate dauern

Linde und Praxair wollen fusionieren. Doch der endgültige Zusammenschluss lässt auf sich warten. Zu viele Details sind noch ungeklärt. Auch die Interessen der Linde-Mitarbeiter spielen eine wichtige Rolle.
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Der Industriegasehersteller arbeitet an der Fusion mit seinem Konkurrenten Praxair. Quelle: Reuters
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Der Industriegasehersteller arbeitet an der Fusion mit seinem Konkurrenten Praxair.

(Foto: Reuters)

MünchenLinde-Vorstandschef Aldo Belloni erwartet den angestrebten Zusammenschluss mit dem amerikanischen Gasekonzern Praxair nicht mehr im laufenden Quartal. „Die Verhandlungen werden sich noch einige Monate hinziehen“, erklärte Belloni am Mittwoch in einem Rundbrief an die Mitarbeiter, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Die Arbeitsgruppenleiter hätten sich vergangene Woche in New York zum ersten Mal getroffen, in einer „sehr guten, konstruktiven Atmosphäre“. Die im Dezember vereinbarten Eckpunkte entscheidungsreif auszuarbeiten, werde einige Zeit dauern, da viele Details diskutiert werden müssten, erklärte Belloni. Zunächst gehe es vor allem um formale Fragen. Erst danach werde über Details der Integration gesprochen.

Praxair-Chef Steve Angel soll Vorstandschef des neuen Konzerns werden und die Geschäfte aus den USA leiten. Den 8000 deutschen Linde-Beschäftigten garantiert Linde im Fall einer Fusion eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2021. Beobachter erwarten spürbare Auflagen der Kartellbehörden. Zusammen würden Linde und Praxair Weltmarktführer im Industriegase-Geschäft.

  • dpa
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