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Lkw-Platooning Schön der Reihe nach

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Einsatz rund um die Uhr wäre möglich
Diese Autobauer investieren am meisten
Platz 15: Kia
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Ob neue Montagehallen oder Labors: Die Autoindustrie hat ihre Investitionen in den vergangenen Jahren zufolge deutlich hochgeschraubt. 51,9 Milliarden Euro haben die 16 größten Autohersteller der Welt in Fabriken, Forschungszentren und andere Bereiche gesteckt – gut 45 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2010. Das sind die Ergebnisse des Beratungsunternehmens Ernst & Young (EY). Dabei gehören Kia, Mazda (Platz 16) und Mitsubishi (Platz 14) zu den Schlusslichtern. Die Autobauer haben 2015 keine Investitionen getätigt.

Quelle: EY-Studie

(Foto: ap)
Platz 13: Suzuki
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Grund für die höheren Anstrengungen ist die weltweit brummende Autokonjunktur – der Markt wird größer, also strengen sich die Firmen an, um mehr abzubekommenden vom größeren Absatz-Kuchen. Suzuki hat im vergangenen Jahr 500 Millionen Euro in Projekte investiert. Insgesamt waren es 180 Investitionsprojekte.

(Foto: dpa)
Platz 12: Renault Group
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Von 2010 bis 2015 gingen die Investitionen Schritt um Schritt nach oben – zuletzt lag das Plus 2015 bei fast 50 Prozent. Einzig 2013 gab es ein Minus. Die französische Renault Group hat 500 Millionen Euro in Projekte gesteckt.

(Foto: Reuters)
Platz 11: BMW Group
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Einer der Hauptprofiteure des weltweiten Investitionsbooms ist Deutschland: Seit 2010 wurden in Deutschland insgesamt 139 Investitionsprojekte im Gesamtwert von 20,7 Milliarden Euro durchgeführt – allein im vergangenen Jahr belief sich das Investitionsvolumen in Deutschland auf zwölf Milliarden Euro. 600 Millionen Euro kommen von BMW.

(Foto: Reuters)
Platz 10: PSA Group
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700 Millionen Euro hat die PSA Group im vergangen Jahr ausgegeben. „Die Unternehmen haben jetzt das Geld, um langfristige Investitionen zu tätigen“, sagt Studienautor Peter Fuß.

(Foto: AFP)
Platz 9: Honda
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Mit Investitionen in neue Modelle und Produktionsverfahren will Honda jährlich mehr Autos verkaufen. 1,1 Milliarden Euro war das dem japanischen Konzern vergangenes Jahr wert.

(Foto: AFP)
Platz 8: Nissan
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Der Nissan Leaf ist das bisher weltweit meist verkaufte Elektroauto. Auch in Zukunft will der Konzern in dieser Sparte führend bleiben. Diese und andere Projekte kosteten den Autobauer im vergangenen Jahr 1,5 Milliarden Euro. Auch in diesem Jahr will Nissan 35 Millionen Euro in sein Elektroauto-Batteriewerk investieren.

(Foto: ap)

Und auch andere Wartezeiten sollen verringert werden. „Die vernetzten Lkw kommunizieren sowohl untereinander als auch mit dem Kunden, dem Zoll oder der Spedition“, sagt Martin Zeilinger, Leiter der Lkw-Vorentwicklung bei Daimler.

Bisher ist das Transportgeschäft noch längst nicht so effizient organsiert, wie man annehmen könnte. Denn der durchschnittliche Laster fährt nur ein Drittel seiner Zeit. Oft steht er still und wartet, um be- oder entladen zu werden, Zugang zum Firmengelände zu bekommen, auf eine Reparatur oder im Stau. Einer von vier Lkws ist mit darüber hinaus nur mit wenig oder völlig ohne Ladung unterwegs.

Gelingt das Platooning, könnte sich das autonome Fahren beim Lkw deutlich schneller durchsetzen als beim Auto. Auch ein Einsatz rund um die Uhr wäre bei selbstfahrenden Lastwagen keine Utopie mehr. In Deutschland, wo die Infrastruktur schon heute massiv unter der Belastung der schweren Lkw leidet, ist das keine gute Nachricht.

Trotzdem könnte der Einsatz rund um die Uhr notwendig sein, damit es nicht zum Verkehrskollaps kommt: Bis zum Jahr 2050 – so wird es vorausgesagt – soll sich der weltweite Güterverkehr auf der Straße verdreifachen.

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