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Lkw-Sparte Traton schiebt Börsenrückzug von MAN auf die lange Bank

Die VW-Lastwagentochter Traton will die MAN SE in diesem Jahr nicht mehr von der Börse nehmen, sondern die Integration erst 2021 abschließen.
17.09.2020 - 20:16 Uhr Kommentieren
Das Unternehmen steht vor massiven Stellenstreichungen. Quelle: dpa
MAN-Lastwagen

Das Unternehmen steht vor massiven Stellenstreichungen.

(Foto: dpa)

München Die Volkswagen-Nutzfahrzeug-Holding Traton lässt sich mit dem Rückzug der Tochter MAN von der Börse Zeit. Die im Februar beschlossene Zwangsabfindung (Squeeze-out) der restlichen Aktionäre des Traditionskonzerns werde in diesem Jahr nicht mehr umgesetzt, teilte Traton am Donnerstagabend in München mit. „Die MAN SE soll sich zunächst auf ihre Aufgaben aus der (...) angekündigten Neuausrichtung und die Bewältigung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie konzentrieren.“ Die formale Integration von MAN in Traton solle im nächsten Jahr weitergehen.

Die Traton-Aktie zeigte sich nachbörslich wenig bewegt, die MAN-Aktie rutschte kräftig ab.

Der Münchner Lkw- und Bus-Hersteller hatte vor einer Woche den Abbau von 9500 Arbeitsplätzen - etwa einem Viertel der Belegschaft - angekündigt, um Kosten zu senken. MAN hinkt bei den Renditen hinter der schwedischen Schwestermarke Scania her. Bei Traton und bei MAN war im Sommer die gesamte Führungsspitze ausgetauscht worden.

5,6 Prozent der MAN-Aktien sind noch im Streubesitz. Die MAN-Stammaktien sind seit der Ankündigung des Squeeze-out um etwa die Hälfte gestiegen, was die Abfindung verteuern würde. Zum derzeitigen Aktienkurs müsste Traton dafür weit mehr als 400 Millionen Euro ausgeben. Seit dem Börsengang von Traton ist die Konzernstruktur ungewöhnlich komplex: Mit Volkswagen, Traton und MAN sind Mutter-, Tochter- und Enkelgesellschaft börsennotiert.

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    Gleichzeitig mit dem Rückzugsbeschluss für MAN hatte VW im Februar ein Squeeze-out für die Oberklasse-Pkw-Tochter Audi angekündigt. Dieses ist von der Hauptversammlung schon beschlossen worden und muss nur noch ins Handelsregister eingetragen werden.

    Mehr: Warum der 32 Milliarden Euro teure Dieselskandal auch seine positive Seite hat

    • rtr
    • dpa
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