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Lkw-Tochter Hino Motors Toyota erwägt Lastwagen-Allianz mit Scania

Der zur Toyota-Gruppe gehörende japanische Lastwagenbauer Hino Motors will im Verbund mit dem schwedischen Rivalen Scania seine Position gegenüber Daimler-Chrysler stärken. Hierzu will Hino laut der gewöhnlich gut informierten japanischen Wirtschaftszeitung „Nihon Keizai Shimbun“ eine globale Vertriebsallianz mit Scania eingehen und so die Absatzkanäle in Asien, Südamerika und anderen aufstrebenden Märkten ausbauen.

HB TOKIO. Ein Hino-Sprecher sagte am Mittwoch, Südkorea biete sich als Standort für einen Scania-Partner wegen seiner Nähe zum japanischen Markt an. Zunächst wolle Scania über seine Händler in Südkorea von April an Vier-Tonner mit mittlerer Reichweite von Hino verkaufen, berichtete „Nihon Keizai“. Hino wolle sich enger an Scania binden, um seinen Vertrieb in Asien und Südamerika zu stärken.

Hintergrund sei die weltweit wachsende Nachfrage nach Nutzfahrzeugen und die Konkurrenz durch Marktführer Daimler-Chrysler, der den japanischen Nutzfahrzeugbauer Mitsubishi Fuso übernommen hatte.

Hino und Scania waren bereits 2002 eine Partnerschaft eingegangen, die mit dem Austausch von Fachkräften begann. Die Allianz blieb jedoch auf Japan beschränkt, wo Hino seit 2003 Scania-Lkws verkauft.

Der Nutzfahrzeughersteller Scania hatte am Dienstag erklärt, er erwarte ein Übernahmeangebot von seinem deutschen Konkurrenten MAN.

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