Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Luxemburg-LeaksDiese Unternehmen prellen den Steuerzahler

Viele Bürger zahlen brav ihre Steuern – Unternehmen machen dagegen von ihrer Möglichkeit Gebrauch, durch Tricks ihre Steuerlast auf ein Minimum zu drücken. Welche Firmen mit Luxemburger Unterstützung den Fiskus umgehen.

  • 9

    9 Kommentare zu "Luxemburg-Leaks: Diese Unternehmen prellen den Steuerzahler"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Nein: Ich bin Meinung, dass der Staat mit den Steuern nicht verantwortungsvoll umgeht und mit deutlich weniger auskäme. Ich bin sogar der Meinung, dass es völlig überflüssig ist, dass wir einen wesentlichen Anteil der Steuern an Banken weiterleiten, die Geld per Knopfdruck erzeugt und an den Staat verliehen haben. Ein souveräner Staat kann sein Geld selbst erzeugen.

      Aber wenn Steuern nun mal abgepresst werden sollten die Möglichkeiten, sich dem zu entziehen, nicht so ungerecht verteilt sein wie es nun mal ist.

    • Es sind die Selben, die meinen, daß alles dem Staat gehört, was von den Menschen erarbeitet wird, die hier hetzen lassen.
      Pefektionierte, moderne Sklaverei über Ausbeutung durch Abgaben an den Staat.

    • Manche tun so, als seien Steuerschlupflöcher einfach so da, man müsse sie nur finden und nutzen.
      Das ist natürlich nicht so. Steuerschlupflöcher wurden und werden geschaffen. Und von wem? Vom normalen Steuerzahler? Nein, es sind Politiker, umgarnt, geschmiert und belohnt von den Grossunternehmen. Oder soll man besser sagen, es wurde von den wirklich Herrschenden an die Politikdarsteller befohlen.

      Im konkreten Falle ist doch deutlich, dass das kleine Luxemburg 0,5% der Gewinne eines Konzerns einsackt, der diesen Zwergstaat normalerweise überhaupt nicht wahrnehmen würde. Luxemburg hat sich aktiv Gesetze geschaffen zum Nachteil anderer Staaten, zum Nutzen der Konzerne, die sich wiederum bei der Politik erkenntlich zeigen.

      Unter normalen Umständen müsste man ja erwarten, dass Luxemburg von den geschädigten Staaten ultimativ zur Rückzahlung des entstandenen Schadens gezwungen wird, sonst peng. Aber nein, die wissen es schon viel länger und halten Jean-Clebt Juncker die Stange.

      Es ist absolut legitim, dass sich jeder Normalsteuerzahler darüber extremst aufregt.

    • Die Frage ist doch, wer Täter ist?

      Ist der der Täter, der die Gesetze beachtet oder ist der der Täter, der die Gesetze schreibt?

      M.E. ist der der Täter, der in voller Absicht der Schädigung der anderen Steuerbürger solche Gesetze verfasst.

      Sofort sind wir beim Fall Hoeneß.
      Ich halte seine Steuerhinterziehung für nicht korrekt, um es vorweg zu sagen. Wer aber als Fachmann den Prozess verfolgte und von der Materie (den Geschäften) Ahnung hat, der hat schnell gemerkt, dass Herr Hoeneß von Unwissenden abgeurteilt wurde. Betrachtet man allein den Umfang der Geschäfte und die damit verbundene Problematik eines 24-Stunden-Handels, dann kommt man sehr schnell zu dem Ergebnis, dass hier Juristen und Steuerfahnder zusammen arbeiteten deren alleiniges Ziel die Verurteilung von Herrn Hoeneß war.

      Sachlich bin ich davon überzeugt, dass niemand in diesem Szenario weiß, ob und wieviel Herr Hoeneß an Steuern hinterzogen hat.

      Ich bin bereit,die Aussage, dass Herr Hoeneß diese Geschäfte in der Tat nicht in seiner Steuer angegeben hat, einzulassen. Ob dies jedoch juristisch ausreicht, einen Steuerbürger für 3 1/2 Jahre in den Knast zu schicken, bezweifle ich.

      Wenn dem so wäre,dann wären nicht die ominöse 1 mio. € sondern die fehlende Steuererklärung das Verurteilungskriterium, das den juristischen Musterfall statuieren würde.

      ...

      Gemessen an diesem Fall sind m.E. nicht die Steuerbürger, die auf bestehende Gesetze reagieren die Täter, sondern die Finanzbeamten, die diese Gesetze in die Parlamente einbringen und die Finanzbeamten, die dies erkennen und untätig zusehen. Es mag mir keiner Glauben machen, dass die Bundesfinanzminister - welche sie auch aufzählen wollen - von diesen Gesetzen nichts gewußt hätten und wissen.

      Herrn Juncker dann dennoch zum EU-Kommissionspräsidenten zu küren, ist dann wohl doch ausschließlich das verantwortungslose Handeln unserer Politiker.

      Gleiches gilt für Jeroen Dijesselbloem, Finanzminister in den Niederlanden und Vorsitzender der Euro-Gruppe.

    • Also, das stimmt ja nun gar nicht. Als Angestellter haben Sie zig Möglichkeiten, bei der Steuer zu pfuschen. Aber so wie unser Staat drauf ist, stehe ich wohl schon vor dem Kadi, wenn ich Ihnen hier Tipps gebe.
      Als Selbständiger geht es kaum noch. Grund: Früher als Angestellter wurde ich nie geprüft. Jetzt als Selbständiger wird jede noch so kleine Quittung im Rahmen von Betriebsprüfungen durchleuchtet. Also, als Selbständiger ohne Kassengeschäft geht es kaum. Aber Angestellte, die nicht gerade extrem viel verdienen, haben sehr viele Möglichkeiten, ihre Steuerlast zu reduzieren. Und viele machen das auch.

    • @ hubich:

      Fragen Sie Ihren Steuerberater, der auch Ihr Freund sein sollte. Dann sehen Sie die große Vielfalt, die uns allen, auch den kleinen, der Gesetzgeber weltweit bietet.

    • "Populistisch" ist eine grenzenlose Untertreibung. Was hier von den Journalisten verbreitet wird, grenzt schon an Lüge, ist aber mit Sicherheit beabsichtigte Volksverdummung verbunden mit Hetzte gegen Großunternehmen in einer Materie, bei der diese Leute glatt überfordert, wenn nicht schlicht unwissend sind.
      Jeder Bürger lechzt nach jedem Steuertip, der in Zeitungen, Fernsehmagazinen wie WISO etc. verbreitet wird. Das sind "legitime" Tricks. Die UInternehmen machen ja nichts anderes. Jeder Euro, den die Unternehemn an Steuer zahlen, ohne es zu müssen, kostet bei dem herrschenden Wettbewerb wahrscheinlich einen Arbeitplatz. Das sehen die Wenigsten.

    • Viele Bürger MÜSSEN brav ihre Steuern zahlen. Welche Möglichkeiten haben denn die angestellten Steuerzahler um Steuern zu hinterziehen? Keine.

    • Eine unzutreffende Behauptung. Sie wird durch geistlose Wiederholung nicht wahr.

      Wo bitte ist der Schaden, wo die Begründung dafür.
      Es gibt sie nicht, es wird nur populistisch agiert. Politik und Medien sind sich einig.

      Jeder Vorstand setzte sich der Anklage wegen Untreue gegenüber den Eigentümern aus, sollte er solche Gesetze nicht legal nutzen.
      Nichts anderes geschieht jedoch.

    Serviceangebote