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Luxus-Autohersteller Aston Martin steht vor Börsengang oder Verkauf

Der britische Sportwagenhersteller könnte bald an die Börse gehen oder verkauft werden, sagen Insider. Die endgültige Entscheidung steht aber noch nicht fest.
15.12.2017 - 21:58 Uhr Kommentieren
Die Marke ist vor allem aus den Filmen über den britischen Agenten James Bond bekannt. Am Unternehmen Aston Martin halten kuwaitische Investoren große Anteile. Quelle: dpa
Aston Martin

Die Marke ist vor allem aus den Filmen über den britischen Agenten James Bond bekannt. Am Unternehmen Aston Martin halten kuwaitische Investoren große Anteile.

(Foto: dpa)

London Die Besitzer von Aston Martin bereiten Insidern zufolge einen Börsengang oder einen Verkauf des britischen Sportwagenherstellers vor. Die italienische Beteiligungsgesellschaft Investindustrial und eine Gruppe kuwaitischer Investoren, die zusammen mehr als 90 Prozent an Aston Martin hielten, hätten eine strategische Überprüfung eingeleitet, sagten mit der Angelegenheit vertrauten Personen am Freitag.

Die Eigner hätten die Investmentbank Lazard engagiert, um einen vorläufigen Plan auszuarbeiten, verlautete weiter aus den Kreisen. Dieser könnte in einer Neuemission der Automarke an der Börse im dritten oder vierten Quartal 2018 oder in einen Verkauf münden. Eine Transaktion könnte den Sportwagenhersteller mit zwei bis drei Milliarden Pfund (umgerechnet rund 2,3 bis 3,4 Milliarden Euro) bewerten. Eine Notierung am Aktienmarkt sei die wahrscheinlichere Option als ein Verkauf.

Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen worden, hieß es weiter. Es sei aber auch möglich, dass die Investoren die Kontrolle behielten. Investindustrial wollte sich nicht dazu äußern. Bei Aston Martin und Lazard war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die durch James-Bond-Filme bekannte Automarke hatte in den vergangenen sechs Geschäftsjahren durchweg Verluste geschrieben. Für dieses Jahr strebt sie aber einen Gewinn an nach einem Plus im ersten Halbjahr. Aston Martin war in seiner mehr als 100-jährigen Geschichte sieben Mal insolvent und gehörte bis 2007 zum US-Autobauer Ford.

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