Machtkampf bei VW Gerhard Schröder macht sich stark für Ferdinand Piëch

Gerhard Schröder fordert, den Streit beim Autobauer VW endlich zu beenden: Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch lobt er ausdrücklich für seine Arbeit. Es sei ein großer Fehler, wenn der Aufsichtsrat von ihm abrücken würde.
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Altkanzler Schröder findet, es wäre ein großer Fehler, wenn der VW-Aufsichtsrat von seinem Chefkontrolleur Ferdinand Piëch abrücken würde. Quelle: Reuters
Gerhard Schröder

Altkanzler Schröder findet, es wäre ein großer Fehler, wenn der VW-Aufsichtsrat von seinem Chefkontrolleur Ferdinand Piëch abrücken würde.

(Foto: Reuters)

New YorkVW-Chefkontrolleur Ferdinand Piëch hat im Machtkampf bei VW einen prominenten Fürsprecher. Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder sagte gegenüber der „Bildzeitung“, dass der Aufsichtsrat von Volkswagen einen großen Fehler machen würde, „wenn er jetzt von seinem Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch abrücken würde“.

Schröder, der während seiner Zeit als Ministerpräsident in Niedersachsen selbst Mitglied im Kontrollgremium des Wolfsburger Autobauers war, forderte die Beteiligten auf, ihren Streit zu beenden. „Alle müssen jetzt an einem Strang ziehen, der Vorstand, der Aufsichtsrat, die Aktionäre und der Betriebsrat. Zum Wohle von Volkswagen, für Niedersachsen, und auch für Deutschland“. Piëch habe für VW und die Arbeitnehmer „unermesslich viel getan. Diese Verdienste bleiben. Und das Unternehmen braucht weiterhin seine Expertise, seine Kontakte und seine strategischen Fähigkeiten“, erklärte Schröder.

Vor knapp zwei Wochen übte Piëch in einem Interview mit dem „Spiegel“ scharfe Kritik an Winterkorn und distanzierte sich von seinem Ziehsohn. Piëch warf Winterkorn unter anderem vor, die Probleme im US-Geschäft nicht gelöst zu bekommen und den Einstieg bei Billigfahrzeugen zu verschleppen.

Der Machtkampf endete vorläufig mit einer Stärkung des Vorstandschefs. Sowohl Aufsichtsrat als auch der Gesamtbetriebsrat sprachen Winterkorn am Freitag ihr Vertrauen aus. Darüber hinaus wurde dem VW-Chef eine Verlängerung seines 2016 auslaufenden Vertrages in Aussicht gestellt.

  • mst
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7 Kommentare zu "Machtkampf bei VW: Gerhard Schröder macht sich stark für Ferdinand Piëch"

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  • Ist ein Aufsichtsrat nicht Chef der Vorstände?

  • Als ob der Piëch den Schröder braucht aber gut dass der Gasmann was gesagt hat.

  • Die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Sucht Gas-Gerd neue Geldquellen und biedert sich bei den Mächtigen an, nachdem der lupenreine Demokrat Putin sich selbst enttarnt hat?

  • Gerhard Schröder ist verantwortlich für millionenfache Armut an deutschen Bürgern durch die Hartz IV Gesetze, ein Lobbyist der Großunternehmen und absolut unglaubwürdig, weil er deutsche Interessen in Russland verkauft und er Herrn Putin als "lupenreinen Demokraten" verkauft.
    Kein vernünftiger Mensch gibt noch irgendetwas auf sein Wort!
    Wieso wird über solch eine Un-Person immer noch berichtet?

  • könnte es nicht auch so sein, dass Schröder mal wieder nicht weiss, worüber er spricht?

  • Lieber Herr Stahl,

    wenn ich nicht irre ist Herr Piech Aufsichtsratsvorsitzender, nicht Vorstandschef.

  • Er kann es nicht lassen.
    Märchenstunde mit Gerhard Schröder der Dank seiner SPD-Treuen Wähler
    letztendlich zum Millionär wurde.
    Wölfe in Schafspelze usw................

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