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Maersk Line Kapazitäten im Europa-Asien-Handel gekürzt

Die weltgrößte Reederei Maersk Line drosselt das Transportvolumen im Handel zwischen Europa und Asien. Grund ist ein Überangebot an Containerschiffen.
17.02.2012 - 17:12 Uhr Kommentieren
Zwei Containerschiffe der dänischen Maersk-Reederei liegen an der Stromkaje des Containerterminals in Bremerhaven. Quelle: dpa

Zwei Containerschiffe der dänischen Maersk-Reederei liegen an der Stromkaje des Containerterminals in Bremerhaven.

(Foto: dpa)

Kopenhagen Die weltgrößte Reederei Maersk Line baut wegen des Überangebots an Containerschiffen im Handel zwischen Europa und Asien Kapazitäten ab. Das Unternehmen drossle das Transportvolumen auf der Route um neun Prozent, teilte Maersk am Freitag mit. Dazu will sie unter anderem Schiffe gemeinsam mit der französischen Reederei CMA CBM nutzen. Die Frachtpreise seien auf ein unhaltbar niedriges Niveau gefallen, erklärte die Tochter des Öl- und Schifffahrts-Konzerns Moeller-Maersk.

Die Wirtschaftsflaute bremst das Wachstum des Handelsvolumens derzeit stark ab. Während im vergangenen Jahr knapp drei Prozent mehr Container zwischen Europa und dem Fernen Osten verkehrten als 2010, wird das Plus in diesem Jahr voraussichtlich nur etwa halb so groß ausfallen. Dagegen wird die gesamte Kapazität an Containerschiffen Maersk zufolge um mehr als acht Prozent zunehmen.

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