Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Mahle Autozulieferer plant weitere Milliardenübernahme

Mahle, Deutschlands viertgrößter Autozulieferer, hat erneut eine milliardenschwere Übernahme im Visier. Der Stuttgarter Konzern bietet auf die Klimatechnik-Sparte des US-Autozulieferers Delphi Automotive.
1 Kommentar
Der Autozulieferer Mahle aus Stuttgart plant eine weitere große Übernahme. Quelle: dpa
Auf Expansionskurs

Der Autozulieferer Mahle aus Stuttgart plant eine weitere große Übernahme.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Deutschlands viertgrößter Autozulieferer Mahle will offenbar eine weitere Milliardenübernahme stemmen. Nach Informationen des Handelsblatts bietet der Stuttgarter Konzern auf die Klimatechnik-Sparte des US-Autozulieferers Delphi Automotive, die 2013 einen Jahresumsatz von 1,5 Milliarden Dollar, umgerechnet rund 1,3 Milliarden Euro, erzielte. Es gehe um gut ein Dutzend Produktionsstandorte und etwa 10.000 Mitarbeiter, heißt es aus dem Umfeld der Schwaben.

Mahle-Chef Heinz K. Junker ließ ausrichten, dass sein Unternehmen unterschiedliche Möglichkeiten im Wachstumsfeld Thermomanagement untersuche. Zu einzelnen Aktivitäten äußere sich Mahle nicht.

Der Konzern steht unter Druck. Viele Werke, in denen Mahle Motorteile wie Zylinderkolben, Ventilteile oder Nockenwellen baut, decken ihre Kosten nicht. Für etwa die Hälfte der zwei Dutzend deutschen Mahle-Produktionen rechnete das Unternehmen Ende 2014 mit negativen Betriebsergebnissen, erfuhr das Handelsblatt. Konzernchef Heinz Junker ließ ausrichten, dass die „Standorte in West- und Mitteleuropa unter erheblichem Wettbewerbs- und Kostendruck“ stehen. Zu Betriebsergebnissen auf Werks- und Länderebene mache Mahle keine Angaben.

  • drn
  • mwb
Startseite

1 Kommentar zu "Mahle: Autozulieferer plant weitere Milliardenübernahme"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Vielleicht braucht man in 15 Jahren gar keine Hersteller mehr von Kolben und Ventilen für Autos. Sehr viele Autozulieferer scheinen das mittlerweile zu ahnen. Sind sie es (waren sie es), welche stets das Elektroauto verhindert haben?

Serviceangebote