Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Manager streiten Stahlindustrie mit Überkapazitäten

Der Stahlindustrie geht es nicht gut. Die Kapazitäten sind zu hoch, die Preise zu niedrig. Jetzt gibt es einem Zeitungsbericht zufolge auch noch Streit zwischen den Chefs der Branche.
Kommentieren
In der deutschen Stahlindustrie ist die Stimmung angespannt: Die Kapazitäten sind hoch, die Preise niedrig. Quelle: dpa

In der deutschen Stahlindustrie ist die Stimmung angespannt: Die Kapazitäten sind hoch, die Preise niedrig.

(Foto: dpa)

DuisburgÜberkapazitäten in der europäischen Stahlindustrie haben nach Informationen der „Financial Times Deutschland“ (FTD/Montag) zu einem Streit unter führenden Managern der Branche geführt. Hintergrund seien Überlegungen des Präsidenten des europäischen Stahlverbandes Eurofer und Chefs des österreichischen Herstellers Voestalpine, Wolfgang Eder, zu einer Neuordnung der Branche.

Thyssen-Krupp-Stahlchef Edwin Eichler und Salzgitter-Chef Heinz Jörg Fuhrmann sollen in einem brancheninternen Brief harsche Kritik an dem Vorstoß geübt haben, berichtet die Zeitung. Von den betroffenen Unternehmen war zunächst keine Bestätigung für den Brief zu erhalten.

Der größte deutsche Stahlkonzern Thyssen-Krupp hatte erst im vergangenen Monat über eine Eintrübung der Perspektive für die Stahlmärkte geklagt. Insbesondere für den europäischen Markt müsse von einem Rückgang der Stahlnachfrage um etwa fünf Prozent ausgegangen werden, hieß es. Auch der weltgrößte Stahlkonzern Arcelor Mittal rechnet im laufenden Jahr mit einem weiteren Rückgang der Stahlnachfrage in Europa zwischen drei und fünf Prozent

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2011/2012 war das Ergebnis des europäischen Stahlgeschäfts bei Thyssen-Krupp um 81 Prozent eingebrochen. Wegen der anhaltenden Marktschwäche soll der derzeit stillgelegte Hochofen 9 im laufenden Geschäftsjahr nicht wieder in Betrieb gehen. An fünf Standorten wurde ab August Kurzarbeit für mehr als 2000 Mitarbeiter eingeführt.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • dpa
Startseite

Mehr zu: Manager streiten - Stahlindustrie mit Überkapazitäten

0 Kommentare zu "Manager streiten: Stahlindustrie mit Überkapazitäten"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%