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Managerwechsel Daimler-Personalmanagerin Adt übernimmt Leitung bei Smart

Die Verkaufszahlen bei Smart sind bislang dürftig. Nun übernimmt Katrin Adt die Kleinwagenmarke – und soll sie als Elektroanbieter etablieren.
Update: 22.06.2018 - 16:44 Uhr Kommentieren
Die Personalmanagerin übernimmt die Leitung der Kleinwagenmarke Smart.
Katrin Adt

Die Personalmanagerin übernimmt die Leitung der Kleinwagenmarke Smart.

Stuttgart Die Daimler-Personalmanagerin Katrin Adt übernimmt im Herbst die Leitung der zum Konzern gehörenden Kleinwagenmarke Smart. Wie der Autobauer am Freitag mitteilte, folgt die 46-Jährige im September auf Annette Winkler, die bereits vor einigen Wochen ihren Abschied angekündigt hatte.

Adt war bei Daimler zunächst lange Zeit im Vertrieb tätig, unter anderem auch für Smart. Seit einigen Jahren arbeitete sie aber in leitender Funktion in der Personalentwicklung.

Mit der Kleinwagenmarke übernimmt Adt eine der großen Baustellen im Daimler-Konzern. Auch nach zwanzig Jahren hat es Mercedes nicht geschafft, die Marke aus den Verlusten zu holen. An die Stückzahlen und den Erfolg etwa von BMWs Mini kommt der Smart nicht heran.

Smart wird derzeit zum reinen Elektroanbieter umgebaut. Doch mehrfach wurde das Konzept verändert, neue Strategien entwickelt und wieder verworfen. Bislang ohne durchschlagenden Erfolg: In diesem Jahr gingen die Verkäufe bisher um 8,5 Prozent zurück.

Adts Vorgängerin Winkler, jahrelang eine Vertraute von Konzernchef stolperte laut Konzernkreisen über die schwache Performance, soll aber auch einen Zwist mit Britta Seeger ausgetragen haben. Zetsche hatte Seeger im vergangenen Jahr überraschend das Vertriebsressort anvertraut.

Die Zukunft der Marke bleibt vorerst weiter offen: Ursprünglich sollten die kleinen Elektroflitzer den Flottenverbrauch von Daimler senken und den Konzern so den EU-Klimavorgaben näherbringen. Doch auch die kleinen Motoren schaffen die Verbrauchsvorgaben zu selten.

Für die Klimabilanz ist nun vor allem die Mercedes-Elektromarke „EQ“ zuständig, die massiv ausgebaut wird. In dem schwach ausgelastetem Smart-Werk Hambach soll nun auch der „EQA“ gebaut werden, die geplante elektrische Variante der A-Klasse.

Zwar hat auch Mercedes die Grundsatzentscheidung getroffen, den Smart auf Elektroantrieb umzustellen. Ob sich der neue Großaktionär Shufu eine gemeinsame Produktion in China vorstellen kann, ist bislang aber nicht bekannt.

Mit Material von dpa

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