Markt-Entwicklung SAIC erwartet Abkühlung des Absatzbooms

Die staatlichen Anreize zum Kauf eines Autos aus in China laufen aus. Das bekommt auch der größte chinesische Autokonzern zu spüren. Der Inflationsdruck und das schlechte Konsumklima bremsen den Absatz.
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Chinesische Arbeiter bei Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC). Quelle: Reuters

Chinesische Arbeiter bei Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC).

(Foto: Reuters)

Shanghai„Das Umfeld für die chinesische Autoindustrie hat sich von positiv zu neutral gewendet“, sagte SAIC-Präsident Chen Hong am Freitag. „Der Inflationsdruck ist ziemlich hoch, die Ölpreise steigen stetig, das Konsumklima wird schwächer“, führte er als Gründe an. Zudem seien eine Reihe staatlicher Anreize zum Kauf von Autos ausgelaufen und das Erdbeben in Japan habe Zulieferengpässe verursacht.

Der Chef des chinesischen Partnerunternehmens von Volkswagen und General Motors rechnet damit, dass der gesamte Absatzmarkt in der Volksrepublik um 7,4 Prozent auf 19,7 Millionen verkaufte Fahrzeuge in diesem Jahr wächst. 2010 legte der Markt um knapp ein Drittel zu. Seit Januar aber hat sich der Boom abgekühlt, nachdem die Regierung die meisten Kaufanreize strich. Dennoch werde SAIC angesichts der relativ starken Nachfrage und des zu erwartenden chinesischen Wirtschaftswachstums von 9,5 Prozent an seinem Ziel von vier Millionen verkauften Fahrzeugen in diesem Jahr festhalten, sagte Chen.

  • rtr
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