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Markus Steilemann So will der neue Covestro-Chef den Konzern ins nächste Zeitalter führen

Der neue Vorstandschef Markus Steilemann muss den Chemiekonzern Covestro in der Erfolgsspur halten. Er steht für Präsenz und klare Worte.
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Neuling in der Riege der Dax-Chefs. Quelle: dpa
Covestro-CEO Markus Steilemann

Neuling in der Riege der Dax-Chefs.

(Foto: dpa)

DüsseldorfMarkus Steilemann läuft auf der Bühne von links nach rechts, das Publikum stets fest im Blick und ruft: „Wir drehen jeden Stein im Unternehmen um, denn eines gilt auch für unsere Branche: Was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert.“

Er will den Chemiekonzern Covestro in ein neues Zeitalter führen. Der hochgewachsene Manager beeindruckt mit Bühnenpräsenz, breiter Brust und klaren Worten – sei es bei internen Veranstaltungen, Meetings oder auf Branchentreffs.

Steilemann hat sich intensiv auf die Rolle vorbereitet, die er am Freitag angetreten hat: Der 48-Jährige ist neuer CEO von Covestro – einem Unternehmen, das es erst seit 2015 gibt, aber schon im März dieses Jahres in den Dax aufgestiegen ist.

Er übernimmt keine einfache Aufgabe, denn er muss den Erfolgskurs weiterführen, den der Kunststoffhersteller seit der Abspaltung von der Bayer AG unter Vorgänger Patrick Thomas genommen hat. Aktionäre sind an rasant steigende Gewinne und Kurse gewöhnt.

Es wäre aber falsch zu glauben, dass Steilemann im Schatten des Vorgängers steht. Seit 2015 hat er als Vorstand die Geschäfte und Strategie mitbestimmt. Der promovierte Chemiker kennt Covestro bis in den letzten Winkel, er hat schon unter Bayer-Zeiten als Topmanager eines der beiden Hauptgeschäfte mit dem transparenten Kunststoff Polycarbonat geführt und viele Jahre in dem wichtigsten Markt China verbracht.

Covestro hat bisher deutlich davon profitiert, dass es in der Branche einen Engpass gibt und die Preise von Polyurethan-Kunststoffen hochschossen. Steilemann weiß um diesen Sondereffekt, verspricht aber, Covestro auf hohem Niveau zu halten.

Er hat einen ausgearbeiteten Plan und setzt auf hochmargige Kunststoffe, die weniger abhängig von Konjunkturzyklen sind. Covestro soll vom Trend zu mehr Nachhaltigkeit profitieren, etwa mit Kunststoffen für E-Autos und besserer Isolierung von Gebäuden.

Beim Megatrend Digitalisierung lautet seine Devise: ausprobieren. „Es gibt riesige Chancen. Die sollten wir nutzen und uns nicht Angst und Bange machen lassen.“

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