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Maschinenbau Chinesen wollen Lackieranlagenbauer Eisenmann kaufen

Nach der Insolvenz könnte der deutsche Maschinenbauer Eisenmann neue Eigentümer bekommen. Ein chinesischer Konzern soll am Kauf interessiert sein.
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Eisenmann steckt aktuell in der Krise. Quelle: Eisenmann
Lackierspezialist in der Insolvenz

Eisenmann steckt aktuell in der Krise.

(Foto: Eisenmann)

Hamburg Der insolvente Anlagenbauer Eisenmann soll einem Medienbericht zufolge von dem staatlichen chinesischen Maschinenbau-Konzern Sinomach übernommen werden. Der Kauf solle durch die deutsche Sinomach-Tochter AE Industry abgewickelt werden, berichtete die „Automobilwoche“ am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Derzeit würden letzte vertragliche Details der Übernahme wie eine einjährige Beschäftigungssicherung für die Mitarbeiter von Eisenmann verhandelt. Sinomach hatte bereits vor zwei Jahren Interesse an dem Unternehmen aus Böblingen bekundet.

Weder von Eisenmann noch vom Insolvenzverwalter war zunächst eine Stellungnahme zu erhalten. Eisenmann hatte im Juli Insolvenz angemeldet, nachdem sich das württembergische Familienunternehmen mit einigen Großprojekten verhoben hatte und in die roten Zahlen gerutscht war.

Für das angestammte Geschäft mit Lackieranlagen für die Autoindustrie sucht Eisenmann seither einen strategischen Partner. Eisenmann beschäftigte zuletzt an 27 Standorten in 15 Ländern mehr als 3000 Mitarbeiter. 2017 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 723 Millionen Euro. 

Mehr: Die schwächelnde Konjunktur und das Ende des Verbrenners machen den Autozulieferern schwer zu schaffen. Nun gibt es Probleme bei der Kreditvergabe.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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