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Maschinenbau Heideldruck-Chef warnt vor Handelskrieg mit den USA

Die Diskussion um drohende US-Strafzölle geht weiter. Der Chef der Heidelberger Druckmaschinen sieht die Gefahr einer Rezession.
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Frankfurt/MainHeidelberger-Druckmaschinen-Chef Rainer Hundsdörfer warnt wie viele andere Vertreter aus der Wirtschaft vor einer Eskalation im Handelskonflikt mit den Vereinigten Staaten. „Solche emotionalen Schnellschüsse haben schon öfter zu Problemen und Rezessionen geführt. Daher sollte alles getan werden, einen Handelskrieg zu vermeiden“, sagte er der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX in Frankfurt. „Wir sind zwar von den Strafzöllen nicht direkt betroffen, aber indirekt wird es uns auch belasten, da wir einen Exportanteil von circa 85 Prozent haben.“

Die Region Nordamerika sei mit einem Umsatzanteil von 17 Prozent der drittgrößte Abnehmermarkt des traditionsreichen Unternehmens mit 11.500 Mitarbeitern.

Trotz der vielen aktuellen Problemen in den USA will Hundsdörfer nicht schwarzmalen und hat die Hoffnung nicht aufgegeben. „Bei allen derzeit laufenden Diskussionen bin ich mir sicher: Amerika wird Trump überleben. Es macht mir zum Beispiel Mut, dass sich jetzt aus den Reihen der Republikaner viele gegen die Strafzölle stellen“, sagte der seit November 2016 amtierende Unternehmenschef.

Der 60-Jährige ist Verfechter einer liberalen Wirtschaftsordnung – er sagt, dies würde auch mit Blick auf einen Investor aus China gelten. Dabei pocht Hundsdörfer aber auf gleiche Spielregeln. „Ich habe grundsätzlich nichts gegen chinesische Investoren – es muss nur Chancengleichheit bestehen. Die Freiheitsgrade bei der Möglichkeit in dem jeweiligen Land zu investieren müssen gleich sein. Derzeit gibt es hier noch große Unterschiede.“

Am liebsten wäre ihm aber ohnehin, dass sich mit Blick auf die Eigentümer nichts ändert. „Wir wollen unabhängig bleiben und haben bereits einen Ankeraktionär aus der Branche, mit dem wir uns sehr wohl fühlen. Damit sehen wir uns gut aufgestellt.“

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  • dpa
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