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Maschinenbau Milliardenschwere Fusion von Matso und Weir geplatzt

Der finnische Maschinenbaukonzern Metso lässt den schottischen Konkurrenten Weir erneut abblitzen. Eine Fusion der Maschinenbauer scheint nicht zustande zu kommen. Weir muss befürchten, nun übernommen zu werden.
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Metso-Fabrik in Helsinki: Der finnische Konzern lehnt ein Übernahmeangebot der Schotten von Weir ab. Quelle: dpa

Metso-Fabrik in Helsinki: Der finnische Konzern lehnt ein Übernahmeangebot der Schotten von Weir ab.

(Foto: dpa)

London In der Maschinenbaubranche steht eine milliardenschwere Fusion vor dem Aus: Der finnische Konzern Metso habe auch ein um 20 Prozent angehobenes Angebot ausgeschlagen, teilte der schottische Konkurrent Weir am Mittwoch mit. Dieser habe nun nicht mehr die Absicht, den Kauf weiter zu verfolgen. Die auf 30,49 Euro pro Aktie aufgestockte Offerte bewertete Metso mit rund 4,5 Milliarden Euro. Dies entspreche aber nicht dem tatsächlichen Unternehmenswert, betonten die Finnen.

Weir hatte im April zunächst 25,60 Euro pro Metso-Anteilsschein geboten und einen Zusammenschluss per Aktientausch vorgeschlagen. Die Metso-Anteilseigner sollten an dem neuen Konzern etwa 40 Prozent halten, Weir-Aktionäre die Mehrheit. Die Zusammenlegung des Geschäfts hätte jedem Unternehmen mindestens 185 Millionen Euro Kosten gespart. Weir wollte mit dem finnischen Rivalen sein Geschäft mit Schwermaschinen für den Bergbau ausbauen, in dem Metso Marktführer ist.

Nach der gescheiterten Übernahme könnte Weir nun selbst geschluckt werden. Bankern zufolge dürften die Schotten für die US-Industriegrößen General Electric und Honeywell interessant sein. Insider rechnen in der Branche seit längerem mit Fusionen. Dies würde den meist mittelständischen Firmen ermöglichen, Kosten zu sparen und eine größere Produktpalette anzubieten.

  • rtr
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