Maschinenbauer Heidelberger Druck will Staatshilfen zügig zurückzahlen

Fast die Hälfte all seiner Verbindlichkeiten hat Heidelberger Druck bereits zurückgezahlt. Nun will der Maschinenbauer auch die Staatsbürgschaften ablösen. Bund und Länder hatten dem Unternehmen mit einer Summe von 650 Mio. Euro unter die Arme gegriffen.
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Mitarbeiter von Heidelberger Druck: Der Maschinenbauer will nicht mehr abhängig von Krediten sein. Quelle: dpa

Mitarbeiter von Heidelberger Druck: Der Maschinenbauer will nicht mehr abhängig von Krediten sein.

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DÜSSELDORF. Der Maschinenbauer Heidelberger Druck will nach dem Abbau der Schulden zügig die Staatsbürgschaften ablösen. Im abgelaufenen Quartal konnte der weltgrößte Hersteller von Druckmaschinen seine Verbindlichkeiten bereits um 400 Mio. Euro auf rund 230 Mio. Euro reduzieren. "Nachdem wir unsere Kreditverbindlichkeiten deutlich gesenkt haben, werden wir nun unseren Finanzierungsrahmen diversifizieren", sagte Finanzvorstand Dirk Kaliebe dem Handelsblatt. Künftig wolle das Unternehmen nicht mehr nur von Krediten abhängig sein.

Im Zuge der Umschuldung wolle der Konzern auch die Staatsbürgschaften zurückfahren, sagte Kaliebe. Im August hatten Bund und Länder Heideldruck Hilfen von 650 Mio. Euro gewährt und den Konzern damit vor dem Aus bewahrt. Mit der Umschuldung will der Konzern auch seine Zinslast senken. Derzeit muss die Gesellschaft rund neun Prozent an Zinsen zahlen. Diese sollten nun auf rund sieben Prozent reduziert werden, sagte Kaliebe.

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