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Maschinenbauer Trumpf verkauft Medizin-Techniksparte an US-Konzern Hill-Rom

Der Maschinenbauer Trumpf trennt sich von seiner Medizintechnik-Sparte. Der amerikanische Hersteller Hill-Rom übernimmt die deutschen Werke in Thüringen und Bayern. Hill-Rom will Arbeitsplätze und Standorte sichern.
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Der Maschinenbauer Trumpf in Ditzingen (Baden-Württemberg). Das Familienunternehmen ist auf Werkzeugmaschinen und industrielle Lasertechnik spezialisiert. Quelle: dpa

Der Maschinenbauer Trumpf in Ditzingen (Baden-Württemberg). Das Familienunternehmen ist auf Werkzeugmaschinen und industrielle Lasertechnik spezialisiert.

(Foto: dpa)

StuttgartDer Maschinenbauer Trumpf hat sich von seiner Medizintechnik-Sparte getrennt. Der amerikanische Hersteller Hill-Rom Holdings übernehme die beiden deutschen Werke in Thüringen und Bayern mit ihren ausländischen Tochtergesellschaften, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Kaufpreis habe umgerechnet 185 Millionen Euro betragen, erklärte das US-Unternehmen. Das entspricht etwa dem Umsatz, den die Medizin-Technik bei Trumpf mit der Ausstattung für Operationsräume und Intensivstationen im Geschäftsjahr 2012/13 eingefahren hatte.

Weltweit beschäftigt Trumpf rund 720 seiner insgesamt knapp 10.000 Mitarbeiter in der Medizintechnik. Hill-Rom habe sich dazu verpflichtet, Arbeitsplätze und Standorte zu sichern und in weiteres Wachstum zu investieren, erklärte die Investmentbank Harris Williams, die Trumpf beraten hatte. Die Sparte habe unter dem Dach des US-Herstellers von Krankenhausbetten und therapeutischen Produkten bessere Wachstumsmöglichkeiten, sagte der zuständige Trumpf-Geschäftsführer Harald Völker.

Trumpf ist auf Werkzeugmaschinen und industrielle Lasertechnik spezialisiert. Das Familienunternehmen hatte im Geschäftsjahr 2012/13 einen Rekordumsatz von 2,35 Milliarden Euro erzielt. Der Vorsteuer-Gewinn war jedoch wegen hoher Investitionen auf 154 Millionen Euro gesunken von 211 Millionen Euro im Vorjahr.

  • rtr
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