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Medienbericht Fiat-Chrysler blitzte mit Fusionsangebot bei GM ab

Fiat-Chrysler-Chef Marchionne soll der Opel-Mutter General Motors ein Fusionsangebot gemacht haben. Doch laut eines Medienberichts wurde Marchionne nicht einmal ein Treffen gewährt.
24.05.2015 - 10:36 Uhr Kommentieren
Mit einem Fusionsangebot ist der Fiat-Chrysler-Chef laut eines Medienberichts bei General Motors abgeblitzt. Quelle: AFP
Sergio Marchionne

Mit einem Fusionsangebot ist der Fiat-Chrysler-Chef laut eines Medienberichts bei General Motors abgeblitzt.

(Foto: AFP)

Washington Fiat-Chrysler ist einem Zeitungsbericht zufolge mit einem Fusionsvorschlag bei der Opel-Mutter General Motors (GM) abgeblitzt. Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne habe im März eine E-Mail an seine GM-Kollegin Mary Barra geschrieben, berichtete die „New York Times“ am Samstag unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Personen. Marchionne habe darin Barra eine Kombination der beiden Autobauer nahegelegt, die Milliardeneinsparungen bringen und einen neuen Branchenriesen schaffen könne. Seine Bitte um ein Treffen sei aber abgewiesen worden.

Spekulationen über eine Annäherung beider Konzerne machen schon seit längerem die Runde. Marchionne warb bereits für Fusionen in der Branche und kündigte eine aktive Rolle dabei an. Zuletzt sagte er, sollten andere Autohersteller sich nicht auf Gespräche einlassen, könnte er mit Technologiekonzernen wie Google und Apple über einen Schulterschluss beraten, die an einer Weiterentwicklung des Automobils arbeiten.

Marchionne hat sich nach eigenen Worten bereits mit den Chefs von Apple und des Elektroautobauers Tesla getroffen. GM-Chefin Barra sagte Anfang des Monats, sie habe keine Gespräche mit Marchionne geführt. Ihr Unternehmen werde weiterhin seine eigenen Investitionspläne bei der Produktentwicklung verfolgen.

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