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Medienbericht Geldautomaten-Konzern Diebold Nixdorf stellt sich zum Verkauf

In vielen Ländern spielt Bargeld eine immer geringere Rolle. Nun soll der Geldautomaten-Hersteller Diebold Nixdorf auf der Suche nach potenziellen Käufern sein.
13.08.2018 - 23:50 Uhr Kommentieren
Diebold und Wincor Nixdorf hatten mit ihrer Fusion auf den Umbruch in der Branche reagiert. Quelle: dpa
Geldautomat

Diebold und Wincor Nixdorf hatten mit ihrer Fusion auf den Umbruch in der Branche reagiert.

(Foto: dpa)

New York Der mit Umsatzrückgängen und Verlusten kämpfende Geldautomaten-Hersteller Diebold Nixdorf stellt sich einem Medienbericht zufolge zum Verkauf. Das 2016 aus der Übernahme der Paderborner Firma Wincor Nixdorf durch den US-Konzern Diebold hervorgegangene Unternehmen sei auf der Suche nach Interessenten, berichtete der US-Fernsehsender CNBC am Montag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Als potenzielle Käufer gelten demnach neben dem Rivalen NCR auch Finanzinvestoren wie Bain Capital. Für die Sondierungen sei unter anderem die Bank Credit Suisse engagiert worden. Die Gespräche seien aber noch nicht fortgeschritten. Diebold Nixdorf lehnte eine Stellungnahme ab.

Diebold und Wincor Nixdorf hatten mit ihrer Fusion auf den Umbruch in ihrer Branche reagiert: In Ländern wie den USA oder Schweden spielt Bargeld eine immer geringere Rolle, so dass sich die Branche nach anderen Erlösquellen, etwa als Software- und Dienstleistungs-Anbieter, umsehen muss. Doch der Zusammenschluss verlief holprig. Nicht alle Eigner des deutschen Unternehmens dienten ihre Anteile an.

Erst am Montag erklärte Diebold, die Auszahlung von Abfindungen im Wert von insgesamt 255 Millionen Dollar an verbliebene Aktionäre in dieser Woche abschließen zu wollen. Diebold gab in einer Erklärung bekannt, das Unternehmen befinde sich „in konstruktiven und produktiven Gesprächen mit den Kreditgebern über die zukünftige finanzielle Flexibilität und erwarte, in naher Zukunft eine Lösung zu finden“.

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    Ende 2017 war Diebold-Nixdorf-Chef Andy Mattes mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Wenige Monate zuvor hatte er die Jahresziele des Konzerns kassieren müssen.

    Diebold-Aktien stürzten in den ersten neun Tagen im August um 65 Prozent ein. Doch am Montag erhielten die Aktionäre dank des CNBC-Berichts einen Hoffnungsschimmer: Die Aktien stiegen an der New Yorker Börse um mehr als 16 Prozent auf 4,55 Dollar. Im Herbst 2017 hatten sie allerdings noch 23,50 Dollar gekostet, Anfang August 2018 noch rund elf Dollar.

    Danach setzte eine Ankündigung, wonach 2018 mit einem deutlich höheren Verlust als zuvor vorhergesagt gerechnet werden müsse, den Kurs erneut stark unter Druck.

    • rtr
    • ott
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