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Medienbericht General Motors soll tödliche Unfälle vertuscht haben

Amerikanische Medien berichten, dass General Motor die Gründe für mehrere tödliche Unfälle kannte, die Behörden aber nicht bei der Aufklärung unterstützte. GM-Chefin Barra muss sich auf unbequeme Fragen gefasst machen.
16.07.2014 - 16:52 Uhr Kommentieren
General Motors CEO Mary Barra muss mit unbequemen Fragen rechnen. Quelle: AFP

General Motors CEO Mary Barra muss mit unbequemen Fragen rechnen.

(Foto: AFP)

Detroit General Motors steht wegen des Zündschloss-Skandals weiter unter Beschuss. Die „New York Times“ zog in einem Bericht vom Mittwoch in Zweifel, dass der Autobauer aufrichtig gegenüber der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA gewesen ist. Ein Ingenieur sei dem Problem mit dem plötzlichen Abschalten beim Modell Saturn Ion auf die Spur gekommen.

Auf Anfragen der NHTSA zu tödlichen Unfällen habe GM jedoch ausweichend oder gar nicht geantwortet. Die Zeitung berief sich dabei auf Briefwechsel zwischen dem Hersteller und der Behörde sowie andere interne Unterlagen.

Der Bericht dürfte GM-Chefin Mary Barra unbequeme Fragen bescheren, wenn sie an diesem Donnerstag zum vierten Mal vor einem Ausschuss des US-Kongresses Rede und Antwort steht. Die Kernfrage ist: Hat GM die Zündschloss-Probleme, die nach Firmenangaben 13 Menschenleben kosteten, verschleiert? Ein von Barra in Auftrag gegebener Untersuchungsbericht hatte den Autobauer von diesem Vorwurf entlastet.

Bei 2,6 Millionen älteren Kompaktwagen des Opel-Mutterkonzerns war der Schalter des Zündschlosses zu schwach ausgelegt, weshalb der Schlüssel während der Fahrt zurückspringen kann. Das schaltet den Motor, Bremskraftverstärker, Servolenkung und schlimmstenfalls die Airbags ab. GM ignorierte den Mangel mehr als zehn Jahre lang.

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    Der Konzern hatte wegen des verschleppten Rückrufs eine Strafe von 35 Millionen Dollar an die Verkehrssicherheitsbehörde zahlen müssen.

    • dpa
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