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Medienbericht Peugeot streicht bis zu 10.000 Stellen

Angesichts des hohen Absatzrückgangs geht Peugeot mit drastischen Mitteln gegen Überkapazitäten vor. In den Französischen Werken könnten zehn Prozent der Mitarbeiter ihre Stelle verlieren.
03.07.2012 - 12:21 Uhr 1 Kommentar
Peugeot-Beschäftigte an einer Produktionslinie in Poissy bei Paris. Quelle: Reuters

Peugeot-Beschäftigte an einer Produktionslinie in Poissy bei Paris.

(Foto: Reuters)

Paris Der angeschlagene Autobauer Peugeot Citroen will Medienberichten zufolge in Frankreich 8.000 bis 10.000 Arbeitsplätze abbauen und damit doppelt so viele wie bislang geplant. Damit könnten bis zu zehn Prozent der Peugeot-Beschäftigten in den französischen Werken ihre Stelle verlieren, berichteten die Zeitung „Les Echos“ und die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf Gewerkschaftskreise.

In der vergangenen Woche hatte ein Gewerkschaftsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters bereits gesagt, Konzernchef Philippe Varin habe die Belegschaft auf noch härtere Einschnitte eingestimmt und neue Sparmaßnahmen angekündigt.

Bislang hatte das in einer Europa-Allianz mit der amerikanischen Opel-Mutter General Motors verbündete Unternehmen geplant, im gesamten Geschäftsjahr eine Milliarde Euro einzusparen. Wie Opel gehört Peugeot zu den Verlierern der Euro-Krise und kämpft wegen des rasanten Absatzrückgangs mit hohen Überkapazitäten. Im Juni erlitt der Konzern auf dem Heimatmarkt einen Absatzrückgang mit seinen beiden Marken von 9,5 Prozent.

Peugeot und GM wollen mit ihrer unlängst geschlossene Allianz nun die Kosten drücken: Künftig sollen Plattformen und Technologien gemeinsam genutzt und der Einkauf zusammengelegt werden. Erst am Montag hatte GM einen Großteil seiner Logistikaktivitäten in Europa auf eine Peugeot-Tochter übertragen.

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    • rtr
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    1 Kommentar zu "Medienbericht: Peugeot streicht bis zu 10.000 Stellen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wer kauft schon einen Peugeot oder Citroen?
      Das ist doch nur rollender Schrott auf Rädern.

      Lieber japanische oder koreanische Marken kaufen! Die sind sogar besser und günstiger als deutsche Autos.

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