Medienbericht Rösler will Stromanbieter-Wechsel beschleunigen

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler will gegen die rasant steigenden Strompreise vorgehen. Kunden sollen ihren Energieanbieter einem Medienbericht zufolge künftig schneller wechseln können.
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Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will den Anbieterwechsel beim Strom beschleunigen. Quelle: dpa

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will den Anbieterwechsel beim Strom beschleunigen.

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BerlinBundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) wolle die Preistreiberei bei Strom und Gas eindämmen, berichtete die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf ein Papier aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Demnach soll die Kündigungsfrist für Kunden eines Grundversorgers auf zwei Wochen verkürzt werden. Ziel sei es, den Wettbewerb auf dem Markt zu stärken, zitiert die Zeitung aus dem Papier.

Derzeit beträgt die Kündigungsfrist vier Wochen zum Monatsende. Laut „Bild“ soll das Papier am Mittwoch vom Kabinett verabschiedet werden. Zugleich solle der neue Versorger schneller als bisher Strom oder Gas liefern können: Rösler wolle erreichen, dass ein Anbieterwechsel insgesamt nicht länger als drei Wochen dauert.

  • dpa
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5 Kommentare zu "Medienbericht: Rösler will Stromanbieter-Wechsel beschleunigen"

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  • Auch das stimmt nicht! Ich lach mich schlapp. In ländlichen Gebieten gibt es nicht weniger Anbieter als in der Stadt. Die Unterschiede sind recht groß, es gibt teilweise 20-30 verschiedene Anbieter, wo man gut vergleichen kann. Man muss nur wissen, wo und was man vergleichen muss. Und wenn man auf dem Land kein DSL-Internet hat, kann man sich immer noch von Freunden oder Familienmitgliedern helfen lassen, die einen DSL-Anschluss und somit Vergleichsmöglichkeiten für einen haben.

  • Wenn man in ländlichen Gebieten wohnt, gibt es lediglich 4-5 Anbieter, mehr nicht. Die Preisunterschiede sind so gering, daß sich ein Wechsek nicht lohnt.
    Der Markt wurde seit der Wende aufgeteilt und a l l e Energieunternehmen und Politiker haben mitverdient!!! Außerdem wurden "Ruheposten" für ausrangierte Politiker, egal auf welcher Ebene, geschaffen und besetzt.
    Was soll also dieser Fastnachtsblödsinn?

  • Das Problem ist bei der ganzen Aktion nur, dass es ein PR-Gag von Hrn. Rösler ist!
    Die Verkürzung des Wechsels ist im novellierten EnWG (trat bereist am 04.08.2011! in Kraft) festgelegt, was aber widerum auch nur auf dem 3. EU-Binnenmarktpaket beruht. Rösler will hier also etwas einführen, was schon lange beschlossen ist! So kann man auch Politik machen...

  • Guten Tag Michel,

    ich glaube Sie haben das Prinzip nicht verstanden. Jeder Verbraucher ist für seine Nebenkosten (wie der Strompreis, egal ob Eigentümer oder Mieter) selbst verantwortlich. Jeder kann sich auf den Markt informieren und sich das Beste für sich und seine Familie heraussuchen. Herr Rösler macht hier einen guten Vorschlag, dass Verbraucher künftig schnell wechseln können.

  • Der gute Mann meldet sich ja echt mit den dämlichsten Dingen zu Wort.
    Solange die Mehrheit der Verbraucher aus reiner Bequemlichkeit nicht wechselt - was soll denn da dieses fast schon peinliche Geschwafel eines Herrn Rösler.

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