Medienberichte Stellenabbau bei Michelin?

Der französische Reifenhersteller plant wohl den Abbau von 700 Stellen. Die offizielle Bestätigung steht noch aus. Der Schritt wäre Teil eines selbst auferlegten Sparprogramms.
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Die Mitarbeiter der Michelin-Filiale in Clermont-Ferrand fürchten um ihre Arbeitsplätze. Quelle: AFP

Die Mitarbeiter der Michelin-Filiale in Clermont-Ferrand fürchten um ihre Arbeitsplätze.

(Foto: AFP)

ParisDer französische Reifenhersteller Michelin berät mit den Gewerkschaften über die nächste Sparrunde angesichts der andauernden Auto-Krise. Französische Medien berichteten am Montag von 700 Stellen, die dem Rotstift zum Opfer fallen würden. Der Continental-Rivale wollte die Pläne zunächst nicht bestätigten. Eine Michelin-Sprecherin sagte dazu, die Pläne würden den Gewerkschaften derzeit vorgestellt. Oberste Priorität habe zunächst die Information der Arbeitnehmervertreter. Danach werde es eine offizielle Mitteilung geben.

Unter anderem in der Zeitung „Les Echos” war die Rede davon, dass Michelin die Reifenproduktion für Lkws am Standort Joue-les-Tours in Zentralfrankreich dichtmacht. Dort sollen 700 Stellen wegfallen, 226 Mitarbeitern würden Jobs in anderen Bereichen angeboten.

Wegen der konjunkturell bedingten Absatzkrise auf dem europäischen Automarkt haben viele Firmen, ob Hersteller oder Zulieferer, Sparprogramme aufgelegt. Michelin hatte im April angedeutet, sollte keine baldige Besserung der Marktsituation eintreten, müssten weitere Schritte geprüft werden.

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