Medikament ist Hoffnungsträger für Merck FDA lässt Imclone-Krebsmittel Erbitux zu

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Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb hat gemeinsam mit Imclone für die USA die Vermarktungsrechte für das neue Darmkrebsmedikament. Merck hatte die Zulassung bei den Behörden der Schweiz und der Europäischen Union Ende Juni vergangenen Jahres beantragt. Die weltweit erste Zulassung für das Medikament hatte Merck Ende vergangenen Jahres in der Schweiz erhalten.

Mit erwarteten Spitzenumsätzen von bis zu 500 Mill. € im Jahr ist das Krebs-Medikament einer der Hoffnungsträger von Merck. Neben den Vermarktungsrechten für Erbitux außerhalb der USA und Kanada besitzt Merck für die Vermarktung in Japan ein so genanntes Co-Exklusivitätsrecht.

Die Aktien von Imclone waren vor der Veröffentlichung der FDA-Zulassung an der US-Technologiebörse Nasdaq um 23 % abgesackt und danach vom Handel ausgesetzt worden. Nach Wiederaufnahme des Handels wurden die Aktien mit 34 Dollar um gut 21 % niedriger gehandelt. Die Papiere von Bristol-Myers Squibb verloren im Verlauf entsprechend des Markttrends 0,6 % auf 29,85 Dollar, nachdem sie unmittelbar nach der Erbitux-Zulassung 2,4 % zugelegt hatten. Die Merck-Aktien hatten vor der FDA-Mitteilung in Frankfurt 1,44 % schwächer mit 36,28 € geschlossen.

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