Medizintechnik Skandal um Brustimplantate erschüttert die Branche

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30 000 Französinnen betroffen

Erst im März 2010 untersagte die französische Gesundheitsbehörde Afssaps den Vertrieb der Implantate europaweit, nachdem vermehrt Risse in den Produkten aufgetreten waren. Die gesamte Dimension des Falls kam sogar erst in den vergangenen Wochen zum Vorschein, nachdem das französische Gesundheitsministerium allen Frauen mit PIP-Implantaten den generellen Austausch der Produkte empfohlen hatte. Dieser Empfehlung hat sich am Freitag auch das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte angeschlossen.

Weltweit tragen nach Schätzung der Afssaps etwa 300 000 Frauen Brustimplantate des französischen Herstellers. In Frankreich geht die Gesundheitsbehörde von 30 000 betroffenen Frauen aus. In Deutschland dürfte die Zahl deutlich geringer sein. Genaue Daten liegen allerdings noch nicht vor. Sie werden gerade erst von den Gesundheitsämtern ermittelt.

Geht man von den Operationskosten bei Brustvergrößerungen aus, die zwischen 5000 und 7000 Euro liegen, dürfte für den Austausch der PIP-Implantate weltweit ein Aufwand von mehr als 1,5 Milliarden Euro entstehen.

PIP ist nicht der einzige Problemfall. Die Zahl der Risikomeldungen für Medtech-Produkte hat in den letzten zehn Jahren fast stetig zugenommen. Vor zwei Jahren etwa sorgte der Rückruf von brüchigen Hüftprothesen des US-Konzerns Johnson & Johnson für Aufsehen. Medtronic fiel mit fehlerhaften Elektroden bei Defibrillatoren auf.

Fehlerhafte Produkte wurden über Jahre hinweg ausgeliefert
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18 Kommentare zu "Medizintechnik: Skandal um Brustimplantate erschüttert die Branche"

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    Noch schwieriger als für eine Frau,
    das macht aber nichts, hat auch seine Vorteile.
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  • Die Videos von "DieAussenseiter" sind für mich auch ganz toll gemachte Satire. Hab ich mit meiner Frau viel darüber gelacht.

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    Dann bin ich aber froh, als Türke was zugetraut zu bekommen ist nämlich recht schwierig.
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  • Nein! wollte dich nur zum Weiterdenken anregen. Und da seh ich durchaus Potential und schon mal ganz gute Grundlagen.

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    Darfst du ja, das war aber nicht meine Frage.
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  • Ich fühl mich gleichberechtigt und gleichwertig!

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    Bist du wirklich weiblich ?
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  • Da bin ich aber froh, nicht deine Freundin zu sein.
    www.youtube.com/watch?v=HXWGgFpbgf8&list=PLCB03297E0F8609E2&index=3&feature=plpp_video

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    Oder wollt wie immer doch nur tricksen und täuschen,
    von wegen schau her aber mehr kriegst du aber nicht zu sehen. Und zum Rest wird wieder meine ilosorische Phantasie missbraucht.
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  • Obgleich das Niveau hier recht schlecht ist, muß eins doch angemerkt werden:
    Man merkt hier deutlich, daß in einem System in dem ausschließlich die Gier nach Geld das alles entscheidente ist, Regulierung zwingend erforderlich ist.

    Das hat ein bekannter Philosoph schon vor zweihundert Jahren bemerkt, und geschlußfolgert, das dieses System daran zugunde geht!

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