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Medizintechnik Bund bestellt in Coronakrise 10.000 Beatmungsgeräte bei Drägerwerk

Der Medizintechnikhersteller will seine Produktionskapazitäten in Lübeck erheblich ausweiten. Auf die wirtschaftliche Lage wirkten sich die Aufträge positiv aus.
13.03.2020 - 16:42 Uhr Kommentieren
Die Produktionskapazitäten in Lübeck sollen erheblich ausgeweitet werden. Quelle: dpa
Produktionshalle von Drägerwerk

Die Produktionskapazitäten in Lübeck sollen erheblich ausgeweitet werden.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Lübecker Medizintechnikkonzern Drägerwerk hat von der Bundesregierung einen Großauftrag zur Lieferung von 10.000 Beatmungsgeräten erhalten. Die Abwicklung des Auftrages werde sich über das ganze Jahr erstrecken, teilte Dräger am Freitag mit. Dazu würden die Produktionskapazitäten in Lübeck erheblich ausgeweitet.

Außerdem liefere das Unternehmen an die Bundesregierung auch persönliche Schutzausrüstung für das Personal in Krankenhäusern. Am Donnerstagabend hatte die Bundesregierung als Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus angekündigt, die Beatmungskapazitäten in Deutschland deutlich auszubauen.

„Das ist der größte Auftrag, den wir je hatten“, sagte ein Dräger-Sprecher. „Wir müssen die Kapazitäten erweitern.“ Derzeit gingen auch von anderen Kunden viele Bestellungen ein und das Unternehmen wäge ab, wen man wann bediene.

Natürlich könne die Bundesregierung den Konzern zwingen, sie zuerst zu beliefern. „So etwas gibt es aber momentan nicht.“ Dass eine Regierung direkt beim Unternehmen bestelle, sei sehr ungewöhnlich. Normalerweise seien Krankenhäuser und Kliniken die Kunden.

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    Auf die wirtschaftliche Lage von Dräger und das Ergebnis wirkten sich die Aufträge positiv aus. Die Größenordnung der Wirkung nach Abzug aller Kosten und Risiken im Gesamtunternehmen könne derzeit noch nicht sicher abgeschätzt werden, teilte der Konzern mit.

    Mehr: Diese Unternehmen sind die Gewinner der Coronakrise

    • rtr
    • dpa
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