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Medizintechnik Drägerwerk leidet unter Euro-Rezession

Südeuropa ist von der Schuldenkrise schwer erfasst - und das spürt auch das Lübecker Unternehmen Drägerwerk: Der Gewinn sank um knapp zehn Prozent - und verfehlte damit die Erwartungen von Analysten.
02.08.2012 - 10:57 Uhr Kommentieren
Einen Drägerwerk-Mitarbeiter kontrolliert Sauerstoffzylinder: Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern musste einen Gewinnrückgang hinnehmen. Quelle: dpa

Einen Drägerwerk-Mitarbeiter kontrolliert Sauerstoffzylinder: Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern musste einen Gewinnrückgang hinnehmen.

(Foto: dpa)

Hamburg Ein schwächeres Geschäft in der Medizintechnik im rezessionsgeplagten Südeuropa hat Drägerwerk zu schaffen gemacht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sank im zweiten Quartal binnen Jahresfrist um knapp zehn Prozent auf 47 Millionen, wie der Lübecker Konzern am Donnerstag mitteilte. Damit verfehlte Drägerwerk die Erwartungen von Analysten; die Aktie verlor mehr als drei Prozent und führte die Liste der Verlierer im Tecdax an. Eine Sprecherin begründete den Gewinnrückgang damit, dass in Europa gewinnträchtige Aufträge unter anderem für Anlagen zur Patientenüberwachung ausgeblieben seien. In Asien und den USA laufe das Geschäft besser.

Die Sparte Sicherheitstechnik, die Atemschutz- und Gasmessanlagen sowie Geräte für Alkoholtests herstellt und die zuletzt kräftig zum Wachstum des Konzerns beigetragen hatte, trat auf der Stelle. Der Konzernumsatz wuchs im zweiten Quartal mit knapp zwei Prozent auf 543 Millionen Euro ebenfalls weniger stark als von Analysten erwartet. Da Drägerwerk jedoch deutlich mehr Aufträge einstrich, traut sich der Vorstand zu, die für 2012 gesteckten Ziele zu erreichen. Demnach peilt der Konzern in diesem Jahr eine Rendite (Ebit-Marge) zwischen acht und 9,5 Prozent (2011: 9,5 Prozent) an. Zur Jahresmitte lag die Marge bei 8,7 Prozent. 2013 sollen beide Unternehmensbereiche stärke als der Markt zulegen, die Ebit-Marge will Drägerwerk im Vergleich zum laufenden Jahr steigern.

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