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Medizintechnikhersteller Fresenius Medical Care erwartet mehr Nieren-Patienten

Fresenius Medical Care erwartet eine steigende Zahl von Nieren-Patienten. Millionen Menschen werden 2020 auf die Behandlung durch Dialyse angewiesen sein. Grund dafür sind Faktoren wie Bluthochdruck und Diabetes.
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Der Gesundheitskonzern Fresenius in Bad Homburg. Fresenius Medical Care sieht sich als Weltmarktführer für Dialyse-Produkte und Dienstlesitungen rund um die Nierenwäsche. Quelle: dapd

Der Gesundheitskonzern Fresenius in Bad Homburg. Fresenius Medical Care sieht sich als Weltmarktführer für Dialyse-Produkte und Dienstlesitungen rund um die Nierenwäsche.

(Foto: dapd)

Frankfurt Der Medizintechnikhersteller und Gesundheitsdienstleister Fresenius Medical Care (FMC) erwartet eine weiter steigende Zahl von Nieren-Patienten. Ende 2013 waren weltweit mehr als 2,5 Millionen Menschen mit chronischen Nierenversagen in Dialysebehandlungen.

„Wir erwarten ein Wachstum von 6 Prozent“, sagte FMC-Chef Rice Powell am Donnerstag bei der Hauptversammlung des Dax-Konzerns in Frankfurt. Im Jahr 2020 werden danach an die 4 Millionen Menschen auf eine Behandlung durch Dialyse angewiesen sein. Gründe dafür lägen im wachsenden Durchschnittsalter der Bevölkerung und der Zunahme von Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes.

Fresenius Medical Care sieht sich als Weltmarktführer für Dialyse-Produkte und Dienstleistungen rund um die Nierenwäsche. In mehr als 3200 Zentren wurden zuletzt rund 270 000 Patienten behandelt. Das Unternehmen ist Tochter des ebenfalls im Dax notierten Konzerns Fresenius SE, der am Freitag seine Hauptversammlung in Frankfurt abhält. FSE hält 30,8 Prozent des FMC-Kapitals.

Powell bekräftigte die Prognosen für das laufende Jahr wie für die Periode bis 2020. Der Umsatz soll sich von 14,6 Milliarden Dollar (10,7 Mrd Euro) im Jahr 2013 auf rund 28 Milliarden US-Dollar (20,5 Mrd Euro) im Jahr 2020 nahezu verdoppeln.

Die Aktionäre entlasteten Vorstand und Aufsichtsrat mit mehr als 99 Prozent Zustimmung. Ebenfalls auf breite Zustimmung traf der Vorschlag zur 17. Dividendenerhöhung in Folge um 2 auf 77 Cent.

  • dpa
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