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Mehrwegflaschen-Streit Umweltschützer werfen Radeberger Etikettenschwindel vor

Umweltschützer bezweifeln, dass Corona-Bierflaschen in Mexiko wiederbefüllt werden. Vielmehr seien es Einwegflaschen, die mit 25 Pfand belegt werden müssten. Sie sprechen von Betrug und fordern einen Verkaufsstopp.
04.07.2012 - 15:19 Uhr 4 Kommentare
Es gibt widersprüchliche Aussagen zur Frage, ob Corona-Flaschen in Mexiko wiederbefüllt werden. Quelle: dapd

Es gibt widersprüchliche Aussagen zur Frage, ob Corona-Flaschen in Mexiko wiederbefüllt werden.

(Foto: dapd)

Berlin/Frankfurt Die Deutsche Umwelthilfe wirft der Radeberger-Gruppe einen massiven Etikettenschwindel mit Bierflaschen der Marke Corona Extra vor. Diese würden entgegen der Angaben von Radeberger nicht nach Mexiko zurückgeschickt und dort wiederbefüllt, teilte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am Mittwoch in Berlin mit.

„Damit erschleicht sich die größte deutsche Brauereigruppe zulasten ehrlicher Mehrweg-Brauereien einen Verkaufsvorteil von über vier Euro pro Bierkasten“, kritisierte die DUH. Denn normalerweise dürften nicht die 8 Cent Pfand für Mehrwegflaschen erhoben werden, sondern es seien 25 Cent für Einwegflaschen fällig.

Die Radeberger-Gruppe vertreibt die Marke Corona Extra in Deutschland. „Diese Vorwürfe entbehren jeder Grundlage und fußen auf einer Fehlinformation der Deutschen Umwelthilfe“, teilte das Unternehmen mit. Die Flaschen würden über Antwerpen nach Mexiko zurückgeschickt. Jedoch weisen die Corona-Flaschen in Deutschland laut Umwelthilfe niemals Mehrweg-typische Gebrauchsspuren auf.

Radeberger verwies darauf, dass für den deutschen Markt nur neue Flaschen verwendet würden. Ein Corona-Vertreter in Mexiko teilte in einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Mail mit, dass niemals leere Corona-Flaschen aus Deutschland zurückkämen, es gebe kein Mehrwegsystem.

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    Radeberger wiederum legte eine Corona-Erklärung aus Madrid vor, in der heißt, dass alle Flaschen zurück nach Mexiko gebracht würden. Allerdings wird dort nicht gesagt, dass diese auch wiederbefüllt würden. In einer weiteren Erklärung teilte ein Corona-Vertreter Radeberger jedoch mit, dass leere Flaschen gespült, wieder mit Bier befüllt und in andere Märkte geschickt würden.

    Verkauf von Corona Extra soll gestoppt werden
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    4 Kommentare zu "Mehrwegflaschen-Streit: Umweltschützer werfen Radeberger Etikettenschwindel vor"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Das Greenpeace, Unicef und PETA weder mildtätig noch gemeinnützig sind sollte doch jedem klar sein der etwas von der Materie versteht.

      Greenpeace setzt sich für genetisch verändertes Saatgut ein und ist auch für die tollen Energiesparlampen, Unicef hatte den einen oder anderen "Spendenskandal" und PETA schlachtet über 90% der eingefangenen Tiere binnen kürzester Zeit ab.

      Bono mit seiner Stiftung ist doch wohl auch ein Witz. Knapp 2% der Einnahmen werden für "Charity" verwendet, >90% gehen in die eigene Tasche. Der eigentliche Zweck der Stiftung ist die Föderung des Gedankens des Spendens.

      Ich wurde übrigens von Shell und Exxon Mobile finanziert um die o.g. Vereine zu verleumden ...

    • Blos gut, dass wir nicht noch auf Umweltschützer pfand geben müssen, den die sind doch wirlich nur Einwegverpackungen.

    • Mexikanisches Bier nach Deutschland zu schicken ist ohnehin absurd. Ob Mehrweg oder nicht spielt dabei keine Rolle.

    • umweltschützer handeln die noch aus der sorger für die umwelt oder aus eigennutz?

      ich habe die tage ein video von einem gründer von greenpeace gesehen der ausgestiegen ist weil mittlerweile andere interessen vorrang haben als die die er ursprünglich wollte.

      also wen schützen die umweltschützer wirklich?

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