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Merck investiert Millionen Mehr Geld für Pharma-Entwicklungen

Der Pharmariese Merck will sich vom jüngsten Flop seines Krebsmedikaments nicht entmutigen lassen. Konzern-Vizechef zeigt sich „zuversichtlich“ – und kündigt an, die Investitionen um 250 Millionen Euro erhöhen zu wollen.
10.12.2015 - 15:57 Uhr
Erst kürzlich hat Merck das Logo gewechselt. Das Unternehmen sollte „innovativer“ wirken. Nun soll eine Steigerung der Entwicklungsausgaben das Versprechen halten. Quelle: Merck
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Erst kürzlich hat Merck das Logo gewechselt. Das Unternehmen sollte „innovativer“ wirken. Nun soll eine Steigerung der Entwicklungsausgaben das Versprechen halten.

(Foto: Merck)

Frankfurt Nach dem jüngsten Flop eines seiner Krebsmedikamente in der Entwicklung will sich Merck weiter auf den Ausbau seines Pharmageschäfts konzentrieren. Dafür will der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern 2016 mehr Geld in die Hand nehmen. Das Unternehmen rechnet mit rund 250 Millionen Euro an zusätzlichen Investitionen in seine Pharma-Pipeline, wie Merck am Donnerstag mitteilte. Alleine im Forschungsgebiet der Immuntherapie von Krebs geht der Vorstand von um 150 bis 200 Millionen Euro höheren Investitionen aus.

Vorgesehen sind diese für Mercks größten Hoffnungsträger, die Krebsimmuntherapie Avelumab, sowie Projekte im Frühstadium der klinischen Entwicklung. Für dieses Jahr hatte Merck für die gesamte Gesundheitssparte Investitionen von 1,4 Milliarden Euro angekündigt.

Merck hatte zu Wochenbeginn mitgeteilt, dass sein Krebsmittel Evofosfamide in zwei Phase-III-Studien nicht das Studienziel erreicht hat und die Entwicklung in den Bereichen Bauchspeicheldrüsen- und Weichteilkrebs deshalb nicht weiterverfolgt wird. Das Mittel war das am weitesten entwickelte Medikament in der Pharmapipeline von Merck. Merck-Vizechef Stefan Oschmann zeigte sich am Donnerstag im Gespräch mit Journalisten dennoch optimistisch: „Wir sind zuversichtlich, dass unsere Pipeline sehr gut ist und wir glauben auch, dass der Kapitalmarkt das immer mehr akzeptiert.“ Avelumab sei aber eindeutig das wichtigste Projekt in der Pipeline. Der letzte Blockbuster der Darmstädter wurde 2003 mit dem Krebsmedikament Erbitux zugelassen.

Neben der Weiterentwicklung des Pharmageschäfts steht bei Merck 2016 die Integration des US-Laborausrüsters Sigma-Aldrich im Fokus. Die Darmstädter hatten die größte Übernahme ihrer Firmengeschichte kürzlich abgeschlossen. Sie soll 2016 einen positiven Einfluss auf den bereinigten Betriebsgewinn (Ebitda) haben und Kosteneinsparungen von 90 Millionen Euro liefern.

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