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Milliardenauftrag BMW holt dritten Lieferanten für Batteriezellen

Northvolt soll ab 2024 Zellen im Wert von zwei Milliarden Euro an BMW liefern. Der Strom soll komplett aus Wasser- und Windkraft erzeugt werden.
16.07.2020 Update: 16.07.2020 - 15:02 Uhr 1 Kommentar
BMW baut die Batterien für seine Elektrofahrzeuge selbst, die Zellen kaufen die Münchner allerdings zu. Quelle: dpa
BMW-Werk

BMW baut die Batterien für seine Elektrofahrzeuge selbst, die Zellen kaufen die Münchner allerdings zu.

(Foto: dpa)

München BMW erweitert mit einem Großauftrag den Kreis seiner Lieferanten für Batteriezellen. Das schwedische Unternehmen Northvolt soll ab 2024 Zellen im Wert von zwei Milliarden Euro an den Münchner Autobauer liefern, wie dieser am Donnerstag mitteilte.

Gefertigt werden sie in einer derzeit entstehenden Fabrik im nordschwedischen Skellefteå. Der Strom dafür soll komplett regional aus Wasser- und Windkraft erzeugt werden. Zur Laufzeit des Vertrags sagte BMW nichts.

„Mit Northvolt haben wir einen dritten Batteriezell-Lieferanten gewonnen, neben unseren bisherigen Partnern CATL und Samsung SDI“, sagte Einkaufsvorstand Andreas Wendt. „Der Vertragsabschluss ist ein weiterer Schritt, um unseren steigenden Bedarf an Batteriezellen langfristig abzusichern.“

Die Lieferverträge mit dem chinesischen Hersteller CATL und dessen koreanischem Konkurrenten Samsung SDI konnte der Autobauer Ende November 2019 auf insgesamt mehr als zehn Milliarden Euro erweitern und bis ins Jahr 2031 ausdehnen.

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    BMW baut die Batterien für seine Elektrofahrzeuge selbst zusammen, lässt die Zellen allerdings extern herstellen. Die nötigen Schlüssel-Rohstoffe allerdings kaufen die Münchner selbst. In der aktuellen Mitteilung ist sogar die Rede von einem gemeinsamen Einkauf mit Northvolt. Kobalt und Lithium wollen neuen Partner „direkt aus Rohstoffminen beziehen, die die hohen Nachhaltigkeitsanforderungen beider Unternehmen erfüllen“.

    Ab der fünften Generation der Elektroantriebe (ab 2021) will BMW zudem komplett auf den Einsatz von seltenen Erden verzichten und hat bei der Entwicklung der Zellen auf ein speziell recycelbares Design geachtet. Immerhin entstehen bis zu 40 Prozent der CO2-Emissionen eines Elektroautos bei der Zellproduktion.

    Deswegen hat auch Northvolt selbst sich das Ziel gesetzt bis zum Jahr 2030, 50 Prozent seiner Rohstoffe aus recycelten Batterien zu bekommen. Dafür hat das Start-Up eine Kooperation mit dem norwegischen Aluminium-Unternehmen Hydro Volt, das ab nächstem Jahr die Batterien norwegischer Elektroautos in einer Pilotanlage recyceln will. 2022 soll es dann auf dem Northvolt-Gelände selbst eine Recycling-Anlage im großen Maßstab geben.  

    Der neue Lieferant Northvolt kooperiert auch mit Volkswagen. Zusammen mit den Niedersachsen bauen die Schweden eine Batteriezellfabrik in Salzgitter. Diese soll 2024 anlaufen und zu Beginn eine Kapazität von 16 Gigawatt-Stunden (GWh) haben. 

    Northvolt-Chef Peter Carlsson rechnet allein für den norwegischen Hersteller bis zum Jahr 2030 mit Produktionskapazitäten für rund 150 GWh und strebt einen Marktanteil von 25 Prozent in Europa an. „Zweifellos gehen unsere Ambitionen aber weit über 64 GWh hinaus“, sagte Carlsson der „Financial Times“. 

    Mehr: BMW erweitert milliardenschwere Batteriezellen-Aufträge.

    • kwi
    • dpa
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